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Debanking: Transaction denied...

Kein Pamphlet, stattdessen die Würdigung einer pragmatischen Massnahme Debanking: Transaction denied...

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Gesellschaft

Das Wort des Papstes hatte vor einigen Jahrhunderten eine durchaus weltliche Wucht, die unterschied sich kaum vom Machtwort gewöhnlicher Herrschaften mit blauem Blute und roter Robe.

Datum 23. Juni 2026
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Wer diesem Herrn in die Quere kam und sich in Sachen Hoheit falsche Worte erlaubte oder sich nicht unterordnete, dem wurde die „Bannbulle“ verhängt. Für den Betroffenen (gab es auch die Betroffene?) hatte das gravierende Folgen für Leib und Leben… Später nannte man so etwas „Reichsacht“, das klang etwas weltlicher, die Geächteten waren dann so etwas wie „vogelfrei“, was auch wieder spürbare Folgen hatte für Leib und Leben. Sogar ein Martin Luther war davon betroffen.

Heute ...

…gibt es zunehmend Massnahmen, die dem Bann wie der Reichsacht sehr nahe kommen und die Sanktionierten in ähnlich prekäre Situationen bringen, wie die damals Geächteten. Heute ist so etwas unspektakulär, deshalb bei denen, die es „verhängen“, sehr beliebt, da es die Sache vereinfacht und sich ohne Aufhebens umsetzen lässt. Mit enormer Wucht. Man muss dazu über die notwendigen Mittel verfügen, Du und ich…wir kriegen es niemals hin, irgendwen zu „sanktionieren“, das wäre ein lächerlicher Versuch.

Dazu ist Staatsmacht oder Staatenbund-Macht notwendig. Davon gibts reichlich...

Transaction denied...

…liest ein heutiger missliebiger Journalist oder auch gewöhnlicher Blogger, wenn er oder sie ihre oder seine Miete überweisen will. So einfach ist das, wenn z.B. die EU-Kommission eine Sanktion verhängt. Nix weiter nötig, als das in aller Stille zu tun. Die Bank und die anderen -zig Zahlungsdienstleister folgen der schlichten Aufforderung ebenso diskret wie bereitwillig. Die Betroffenen müssen nicht informiert werden, sie haben keine Möglichkeit, sich zum„Fall“ (welchem denn?) zu äussern oder einen sog. „Rechtsweg“ zu suchen. Suchen vielleicht, aber finden…? Die „Bulle“ im 21. Jahrhundert.

Was bedeutet das?

  • Der ganze Zauber mit dem „Rechtsstaat“ ist im Falle des Kriegsrechts eben viel zu umständlich und langwierig.
  • Ausserdem muss man dann immer damit rechnen, dass irgendein Richter einem noch reinredet und die Chose vermasselt.
  • Die Betroffenen dürfen staunen und dann…schauen, was sie noch im Portemonnaie herumtragen. Mehr gibts nicht.
  • Jede(r) kann sich ausmalen, was das fürs tägliche Leben, essen, trinken, wohnen, fahren, schreiben, kommunizieren usw. bedeutet, wenn man nicht an sein Konto kommt.
  • Wer den dann in Bedrängnis Geratenen helfen will, macht…sich strafbar!
  • Selbst die Mutter eines türkischen Journalisten, die ihrem Sohn in dieser Situation beispringen wollte, wurde strafrechtlich belangt.
  • Kaum zu glauben? Dann bitte nachblättern, nennt sich „Debanking“, es gibt nicht nur spektakuläre Fälle wie Hüseyin Dogru oder Jacques Baud. Nur zu!
  • Warum man davon kaum liest oder hört? Nicht nur Zahlungsdienstleister sind völlig frei, ihren Herrschaften bereitwillig zu folgen...

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