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Heraus zum 14. Juni! Feministisches Kollektiv Baselland startet Kampagne für den Carestreik 2027

Heraus zum 14. Juni! Feministisches Kollektiv Baselland startet Kampagne für den Carestreik 2027 Feministisches Kollektiv Baselland setzt ein Denkmal

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Gesellschaft

Eine feministische Gruppe hat am 14. Mai in Liestal Statuen mit violettem Stoff umhüllt und so symbolisch verschönert. Die Aktion macht sichtbar, was im öffentlichen Raum oft unsichtbar bleibt.

Feministisches Kollektiv Baselland macht mit ihrer Aktion auf Carearbeit und strukturelle Benachteiligung aufmerksam.
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Feministisches Kollektiv Baselland macht mit ihrer Aktion auf Carearbeit und strukturelle Benachteiligung aufmerksam. Foto: zVg

Datum 20. Mai 2026
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Frauen und genderqueere Personen prägen unsere Gesellschaft entscheidend mit; im Stadtbild sind sie jedoch kaum präsent. Das Stadtbild in Liestal ist bis heute stark von männlichen Figuren geprägt. Gleichzeitig sind auch politische Institutionen wie der Landrat und der Regierungsrat, die beide in Liestal tagen, weiterhin mehrheitlich männlich besetzt.

„Unsere Aktion stellt deshalb infrage, wer sichtbar ist, wer repräsentiert wird und wessen Geschichten erzählt werden”, sagt das Kollektiv.

Mit der Aktion macht das Kollektiv auf den feministischen Streik vom 14. Juni aufmerksam und ruft bereits ein Jahr zuvor zum grossen schweizweiten Carestreik 2027 auf.
In einem Monat, am 14. Juni, findet auch in Liestal ab 11.00 Uhr eine feministische Veranstaltung statt. Gemeinsam stimmen sich die Streikenden auf den Carestreik 2027 ein und nehmen symbolisch auf Liegestühlen im Stedtli Platz.

Das Ausruhen steht dabei nicht für Passivität, sondern für eine politische Botschaft. Ausruhen von täglich geleisteter, unbezahlter Carearbeit. Ausruhen von sexualisierter, physischer, psychischer und digitaler Gewalt. Ausruhen von gesellschaftlichen Strukturen, die Frauen und genderqueere Personen noch immer benachteiligen.

Der feministische Streik macht sichtbar, was unsere Gesellschaft täglich zusammenhält und trotzdem oft übersehen wird. „Carearbeit und emotionale Arbeit tragen unsere Gemeinschaft. Ohne sie funktioniert unsere Gesellschaft nicht und trotzdem erhält sie viel zu wenig Wertschätzung”, betont das feministische Kollektiv.

Das Denkmal ist - im doppelten Sinne- überfällig. Das feministische Kollektiv ruft zur Mobilisierung auf: „Heraus zum 14. Juni!“

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