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Dossier: DDR | Untergrund-Blättle

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Dossier

Bild: Istvan (CC BY-SA 3.0 unported - cropped)

DDR: Die Übel der Diktatur

Der damalige Minister für Kultur der DDR, Klaus Gysis (l), März 1970.

„Der Funktionär“ spürt dem DDR-Kulturpolitiker Klaus Gysi nach, der sein Leben lang dem Kommunismus treu blieb, auch nachdem er und das Projekt längst gescheitert waren. Der Dokumentarfilm ist dabei ...mehr...

1989. Ein wild belassener Garten an einem Hochsommerabend, Vögel zwitschern, Blätter rauschen. Ein altes Haus. Niemand weiter zu sehen. Die Szene bleibt länger stehen, so dass wir Zeit haben, hineinzufallen in diese besondere erzählerische Langsamkeit. Die man heute kaum noch findet, weder in diesem Land noch in gegenwärtigen Filmen und an die man sich erst mal wieder im Kino gewöhnen muss, ein gewisses Dämmern, ein Verweilen im Augenblick.mehr...

Berliner Mauer zwischen BerlinNeukölln und BerlinTreptow nahe der Heidelberger Strasse.

Boris Franzke gehörte zu den emsigsten Fluchttunnelbauern Berlins Anfang der 1960er Jahre. Ort der Wahl für den Tunnelexperten ist die Heidelberger Strasse in Neukölln; denn nirgends waren die Bedingungen für Fluchttunnel besser.mehr...

Foto der Band «Gundermann & Seilschaft».

Die erste Szene spielt 1992. Gundermann sitzt im Wohnzimmer und singt das anrührende Lied von Vater und Mutter und Zuckerbrot, dazu Gitarre. Es ist ein Vorsingen, Gundermann sucht eine neue Band, fünf ...mehr...

Frank Beyer war lange Jahre Mitglied in der SED. Der 1932 geborene Regisseur, studierter Theaterwissenschaftler, drehte u.a. „Nackt unter Wölfen“ (1962, nach dem Roman von Bruno Apitz) und „Jakob, der Lügner“, die sich beide mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinander setzen, für das DDR-Fernsehen „Das Versteck“ (1977) und „Der Aufenthalt“ (1983), der aufgrund von Protesten aus Polen auf der Berlinale nicht gezeigt werden durfte.mehr...

Hilde Benjamin am DDRFrauenkongress in Berlin, Juni 1964.

Das 2015 als Taschenbuch erschienene Buch von Uwe-Karsten Heye «Die Benjamins» kommt harmlos als Familienbiografie daher, hat es aber in sich. Entsprechend hysterisch gerieten Reaktionen bei Kalten ...mehr...

Ronald M. Schernikau porträtiert die DDR kurz vor dem Fall der Mauer und dem Kollaps der sozialistischen Blockstaaten und erinnert an ihr Versprechen einer besseren aller bisherigen Welten. Die „tage in l.“ sind jene in Leipzig verbrachten, die aus dem biografischen Kuriosum des Autors schöpfen, in Ostdeutschland geboren, westdeutsch sozialisiert und schliesslich in die DDR zurückgekehrt zu sein, um einen „kundschafterroman“ (S. 10) über diese seine DDR und ihre Beziehung zur Bonner Republik schreiben zu können.mehr...

Gedenktafel, Frauengefängnis Barnimstrasse, Barnimstrasse 10, BerlinFriedrichshain, Deutschland.

Robert Cohen setzt mit seinem historischen Roman „Exil der frechen Frauen“ den Kommunistinnen Olga Benario, Maria Osten und Ruth Rewald ein literarisches Denkmal.mehr...

Die Goethestrasse in Bad Doberan im Landkreis Rostock in MecklenburgVorpommern, Januar 1990.

Der Roman «Rummelplatz» von Werner Bräunig verschafft tiefe Einblicke in die Probleme und Hoffnungen der Menschen in der jungen DDR. Bräunig beschreibt auf gut 600 Seiten die Schicksale einzelner ...mehr...

Dietmar Dath ist in seinem neuen Roman auf der Suche nach der Wahrheit im Konkreten. Der Autor versucht sich damit an einem Stück Literatur, das man vielleicht Sozialistischen Realismus im postsozialistischen Zeitalter nennen könnte.mehr...

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