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Andreas Richter: Die Anarchist*innen in der Mexikanischen Revolution

Andreas Richter: Die Anarchist*innen in der Mexikanischen Revolution Eine neue Geschichte der Mexikanischen Revolution

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Sachliteratur

Als Ergebnis seiner Masterarbeit publizierte Andreas Richter bei Edition AV das Buch Die Anarchist*innen in der Mexikanischen Revolution (2026).

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Datum 18. Oktober 2026
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Über das Hören-Sagen hinaus waren mir dazu bisher die von der Gruppe B.A.S.T.A. 2005 herausgegebenen Texte von Ricardo Flores Magón bekannt. Der Autor knüpft an die dort bereits formulierte Absicht an, eine historische Betrachtung vorzunehmen, die sich nicht auf unangefochtene Führungsfigur der Partido Liberal Mexicano (PLM) Magón konzentriert. Er gliedert sein Buch in eine Einleitung, die Vorgeschichte von Herrschaft und Widerstand in Mexiko und den Verlauf der Mexikanischen Revolution. Diese führt er weiter in den Phasen 1900-1906 (liberale Clubs), 1906-1910 (Aufstandsversuche und Streiks), sowie 1910-1918 (Revolution und Niedergang) aus. Im Anhang finden sich drei Manifeste bzw. Programme der PLM und ihrer Vorläufer, die deren Entwicklung kennzeichnen und hauptsächlicher Analysegegenstand der wissenschaftlichen Arbeit waren.

Das umfangreiche Literaturverzeichnis lässt vermuten, dass Andreas Richter alle ihm zugänglichen und relevanten Quellen – auch auf spanisch und englisch – zum Thema gesichtet und einfliessen lassen hat. Daher bietet das Buch einen guten Überblick auf die Mexikanischen Revolution aus sozialrevolutionärer Sicht. Die Lektüre lohnt sich, weil neue wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Betrachtung eingearbeitet werden. Vor allem handelt es sich um einen Beitrag zur geschichtswissenschaftlichen Erforschung des Anarchismus.

Diese ist sicherlich unterrepräsentiert – allerdings anders als im Vorwort gemutmasst –, in der Geschichtswissenschaft, doch eher noch stärker vertreten, als in den Politik- und Literaturwissenschaften. Dass der Autor auch die „eigenen“ Organisationen, Akteure, deren Ideologien und Agieren kritisiert ist auf jeden Fall wünschenswert und mindert wiederum nicht deren Bedeutung. Insbesondere benennt er den massiven Sexismus und patriarchalen Strukturen auch im Lager der Sozial-Revolutionär*innen, während zugleich die erste Welle der feministischen Bewegung stattfindet. Deren Anliegen wurden aber nicht (oder noch nicht?) ins Programm der PLM aufgenommen, das vor allem sozial-reformerische, anti-kapitalistische und anti-klerikale Forderungen enthielt, die mit einem positiv-idealisierten anti-kolonialen Befreiungsnationalismus verbunden wurden.
Auch wenn ich kein Historiker bin, möchte ich doch im Sinne einer aufmerksamen Lektüre und des Mitdenkens, einige Kritikpunkte und Fragen an den Autoren formulieren. Dies soll die Beschäftigung von Andreas Richter keineswegs geringer machen, sondern alle zum Weiterdenken anregen, die sich für ähnliche Themen interessieren.

Die erste Kritik bezieht sich auf den formulierten Anspruch, eine postkoloniale Betrachtung der Arbeiter*innenbewegung zu erarbeiten. Hierbei erklärt Richter zu Recht, dass die Idealisierung der indigenen Völker eurozentrisch und rassistisch aufgeladen ist. Es gälte ein differenziertes Bild von den präkolumbianischen Kulturen zu entwickeln, was auch beinhaltet, deren hierarchische Strukturen, repressive Moral, Kriegsführung, Versklavung usw. zu erwähnen und zu kritisieren. Der Autor erwähnt selbst, dass es verschiedenste Kulturen in Mesoamerika gegeben hat.

Neben den bekannten Olmeken, Zapoteken, Mayas und Azteken auch mindestens die Otomih, Totonaken, Matlazinkaner, Popolucah, Mixteken und Michuahkaner (S. 25). Diese wechselten sich in ihrer jeweiligen Vorherrschaft zwar ab, geben jedoch bereits eine Ahnung auf die Verschiedenheit der Kulturen im geografischen Raum. Der Autor entscheidet sich dennoch beispielhaft die Azteken näher zu beleuchten, weil es vor allem ihr Feudalreich war, auf das die spanischen Konquistadoren stiessen, bzw. das sie als politisches Gebilde zerstören wollten. Sicherlich lässt sich das Aztekenreich archetypisch für seine Hierarchie, Kriegsführung, Versklavung etc. kritisieren, um damit „die rassistische Illusion vom ‚edlen Wilden'“ zu zerstören und zu widerlegen, dass „indigene Gemeinschaften Ort der Gleichheit und des Konsenses waren“ (S. 26).

Doch dasjenige politische Gebilde der Kritik zu unterziehen, welches – im Unterschied zu den Gemeinschaften anderer indigener Völker – am ehesten den eurozentrischen Kategorien eines „richtigen“ Nationalstaates mit einer „entwickelten“ Zivilisation entsprach, scheint mir nicht gerade von einer informierten postkolonialen Perspektive zu zeugen. Wengrow/Graebers Buch Anfänge gibt darauf nicht alle Antworten, ermöglicht jedoch exemplarisch jene Perspektiv-Verschiebung, nach der Richter auf der Suche zu sein scheint.

Zweitens schliesst sich daran die Aussparung der historischen Zapatistischen Armee an, die vor allem vom Bundesstaats Morelos ihren Ausgang fand. Zwar ist es wie auch bei den zeitgenössischen Projekten der Zapatistas nicht angemessen, ihnen von aussen zuzuschreiben, im Grunde genommen anarchistisch zu sein, zumal Emiliano Zapata sich selbst nicht zu bezeichnete (S. 173). Müsste die postkoloniale Erweiterung der Perspektive nicht aber gerade auch eine Veränderung des Verständnisses von Anarchismus beinhalten, statt vorrangig nach der europäisch geprägten Selbstbezeichnung zu gehen?

Wenngleich dies nicht der Fokus des Buches war, wäre der Ausblick auf das Agieren der historischen Zapatistas wichtig gewesen, um eine Brücke für ein zeitgenössisches, postkoloniales Verständnis von Anarchismus zu bauen. Andernfalls erläge man nämlich wiederum der Fehleinschätzung marxistischer Autoren, die den Armeen und selbstorganisierten Strukturen indigener Bäuer*innen stets das Label „vormodern“ aufdrücken – und sie damit bisweilen als potenziell reaktionär klassifizieren. Dies wäre aber schon insofern falsch, als diese Leute nicht allein in früheren Jahrzehnten rebellierten und es damit eine lange Tradition indigenen Widerstands gab, sondern auch, weil sie in ihrer Zeit existieren und auf ihre Weise aktiv waren und sind.
Ein dritter Kritikpunkt betrifft den Überblick über Revolutionstheorien und die Schlussfolgerungen, die der Autor daraus zieht (S. 55-65). Zunächst wäre es hilfreich gewesen, ein weiteres Verständnis von Gesellschaftstransformation anzulegen, um Revolution als ihr Spezielleres, ihre Zuspitzung, in bestimmten Phasen zu begreifen. Meines Erachtens ist hierbei wichtig zu verstehen, dass die PLM explizit eine soziale Revolution anstrebte. Dies wird zwar auch (eher gegen Ende des Buches) erwähnt. Der theoretische Rahmen den Richter anlegt, scheint sich dennoch vorrangig aus einer Abarbeitung am (verkürzten) Verständnis von politischer Revolution zu ergeben (vgl. S. 92).

Dies zeigt sich meines Erachtens auch in einer anderen Fehlinterpretation. Richter behauptet, Bakunin hätte den Staat vor allem (verkürzt) als Stütze des Kapitalismus verstanden (S. 139). Dagegen weist Bakunin ganz im Gegenteil auf die Eigenständigkeit, die Eigenlogik und das Selbsterhaltungsinteresse des Staates – über den Kapitalismus hinaus – hin. Problematisch darin sind sicherlich dessen moralische Kategorien. Dennoch unterscheidet sich die anarchistische Staatstheorie konkret an dieser Stelle von der marxistischen. Selbstverständlich ist die Länge einer Masterarbeit begrenzt. Dennoch wären hier mehr Quellen zu Transformationstheorien zu befragen, um dem erklärten Anspruch gerecht zu werden eine „neue revolutionäre Geschichtswissenschaft“ (S. 60) (wahrscheinlich eher: ein neuer geschichtswissenschaftlicher Ansatz für eine Revolutionstheorie?) zu entwickeln. Der Autor hätte sich auch hinsichtlich explizit anarchistischer Ansätze auf jüngere Beiträge zum Stichwort soziale Revolution beziehen können.

Viertens ist damit verbunden die Frage nach der Klassifizierung der Mexikanischen Revolution. Andreas Richter beschreibt sie „quasi-sozialdemokratisch“ „ähnlich wie die Revolution in Deutschland 1918“ (S. 64, vgl. S. 177). Was der zweiten Aussage angeht, ist dieser grundlegend zu widersprechen: In Deutschland gab es zu jener Zeit einen anderen Stand der Industrialisierung (Produktionsweise), eine andere Klassenzusammensetzung (wenngleich das Stadt-Land-Gefälle und bäuerliche Interessen und Lebensweisen sich auch politisch bemerkbar machten!), eine andere historische Situation in Bezug auf den Ersten Weltkrieg und andere Akteure in einem andersartigen politischen System.

Hinsichtlich der Einschätzung als „quasi-sozialdemokratisch“ muss mitgedacht werden, dass die PLM – wie der Autor ausgiebig und zutreffend darstellt – eine liberale, eine quasi-sozialdemokratische und anarchistische Phase durchlief. Auch wenn diese Bezeichnungen nicht mit dem europäischen Verständnis gleichzusetzen sind, verdeutlicht dies eine theoretische Weiterentwicklung, eine Veränderung der Klassenbasis und eine Radikalisierung der damit verbundenen sozialen Bewegung. In der Folge vermischen sich verschiedene Stränge, Narrative und Forderungen, was zunächst völlig normal für breit aufgestellte soziale Bewegungen ist.

Richter beschreibt die Forderungen der PLM als „quasi-sozialdemokratisch“, erstens, weil er vorrangig auf das Ergebnis der sozial-revolutionären Prozesse schaut – spricht, der Adaption ihrer Forderungen durch politische Fraktionen zu ihrer Befriedung. Dies sagt zunächst nichts über den Gehalt der Forderungen der beteiligten Akteure selbst aus. Weiterhin beschreibt er sie so aufgrund ihrer reformerischen Anliegen, wie der gesetzlichen Einführung des 8-Stunden-Tages, dem Verbot von Kinderarbeit etc. (statt etwa vermeintlich „revolutionärer“ Ziele wie dem Sturz des Staates, der Etablierung einer Rätedemokratie, der Vergesellschaftung der Betriebe etc.).

Aber: vor dem Hintergrund der ausgeprägten Klassengesellschaft in Mexiko mit extrem ungleichen Verfügung über Land und Ressourcen eröffneten die proklamierten Ziele der PLM den Weg zu einer anderen Gesellschaftsordnung. Personen, die besser mit der Materie vertraut sind, müssen einschätzen, inwiefern das Programm der PLM von 1906 (vgl. S. 103f.) aus strategischen Gründen so reformerisch orientiert war, weil in ihm eine realistische Einschätzung eingeflossen ist, was in der spezifisch-historischen Situation erreicht werden könnte. Mit anderen Worten: gegebenenfalls muss das Programm der PLM als sozial-revolutionär angesehen werden, weil es konkrete und umfassende Reformen in einer bestimmten Konstellation enthielt.
Hierbei lässt sich dennoch kritisieren, dass die Kapitalismus- oder Staatskritik der Beteiligten möglicherweise als nicht ausgereift genug erscheint. Selbst unter diesem Gesichtspunkt erscheint die Klassifizierung aus den genannten Gründen nicht als angemessen, insofern die gewählten Methoden keineswegs als sozialdemokratisch zu verstehen sind. Übrigens geht es hierbei nicht um bestimmte Bezeichnungen, um die vermeintlich hehren Anliegen von Akteuren in der Mexikanischen Revolution zu verteidigen, sondern um eine adäquate Theoretisierung der historischen Entwicklungen und Ereignisse.

Eventuell handelt es sich eher um einen Fauxpas, wenn Andreas Richter, fünftens, den – auf jeden Fall vorhandenen und zu kritisierenden – Rassismus in der PLM und ihren Programmen thematisiert. Hierbei gab es den Rassismus gegen chinesische Arbeiter*innen, wie er auch in den USA in der Arbeiter*innenbewegung verbreitet wurde.

Der Hintergrund ist, dass diese zu noch niedrigeren Löhnen und unter noch grösserem Zwang als Amerikaner*innen arbeiteten und damit zum Drücken der Löhne instrumentalisiert wurden. Inwiefern dieser Rassismus schlichtweg weit verbreitet war und sich deswegen in den Programmen niederschlug (während Indigene teilweise problematisch idealisiert wurden) oder, ob er sogar gezielt dort aufgenommen wurde, um Ressentiments zu bedienen, davon erfahren wir leider nichts. Insofern wissen wir nicht, ob die Streichung rassistischer Passagen zum Programm von 1911 einer antirassistischen Selbstaufklärung oder lediglich einem Strategiewechsel entsprach.

Problematisch ist es allerdings, dass der Autor zweimal vom Rassismus gegen US-Amerikaner*innen schreibt (S. 153). Damit meint er eigentlich die Ressentiments gegen jenen Staatenbund, indem Mexiko 1848 knapp die Hälfte seiner Gebiete an die USA abtreten musste. Weiterhin die USA, deren Arbeiter*innen höher bezahlt wurden und aus denen die Investitionen in Mexiko getätigt wurden – für die man also schuftete. Abgesehen, dass auch zu diesem Zeitpunkt gerade die Bevölkerung der USA die ethnisch gemischteste der Welt war, steckt in der Formulierung von Richter allerdings die Annahme eines „Rassismus gegen Weisse“.

Rassismus ist aber eine Ideologie, die Menschengruppen anhand ihrer Hautfarben, Herkünfte und Sprachen biologisch, moralisch legitimiert und rational gerechtfertigt verschiedene Wertigkeiten zuschreibt, wobei Weisse die Vorherrschaft in dieser konstruierten hierarchischen Ordnung hätten. Egal wie problematisch die geschürten Ressentiments gegenüber den „Gringos“ waren und wie möglicherweise falsch der Versuch, einen positiven, sozialistischen Nationalismus zu konstruieren und an diesen zu appellieren – Rassismus ist dies nicht. Leider widerspricht diese Deutung dem Anspruch, über das eurozentrische und koloniale Denken hinauszugelangen.

Abschliessend, sechstens, an dieser Stelle noch ein Punkt, der eher eine Nachfrage zum Weiterdenken ist. Richter erwähnt mehrfach die hierarchische und zentralistische Struktur der PLM. Deren grundlegende Koordination lief bei der Fünfer-Junta unter Ricardo Flores Magón zusammen, die das Programm vorgab, Entscheidungen fällte und Anweisungen gab. Dagegen gab es in den dutzenden „liberalen Clubs“, die zunächst Basis darstellten keine Schulungen, keine Diskussionsrunden und offenbar keine Mitbestimmung, was die Gesamtstrategie anging.

Zum Einen stellte sich dies als organisatorischer Fehler heraus, weil so Nachrichten abgefangen wurden, die Führungsspitze inhaftiert werden konnte und auch die Befehle (insbesondere zum Aufstand) nicht zu den Realitäten vor Ort passten. Andererseits scheint diese zentralistische, hierarchische Struktur offensichtlich im völligen Gegensatz zu anarchistischen Organisationskonzepten zu stehen. Dies erklärt sich aus der Entstehung der PLM als zunächst liberale Oppositionsfraktion, die regelmässig massiver Repression ausgesetzt war.

Es korrespondiert möglicherweise mit den Bedingungen eines militarisierten politischen Kampfes. Möglicherweise waren es viele Menschen durch streng hierarchische und autoritäre Erziehung und Gesellschaftsstrukturen auch gewohnt, das es befehlende Führungskader und -figuren gibt und hatten dagegen keine Abwehrreflexe. Auf den aus anarchistischer Sicht massiven Widerspruch, dass es sich bei der PLM um eine Partei handelt, kommt der Autor erst im Schlusswort zu sprechen (S. 179).

Mit dem Titel Die Anarchist*innen in der Mexikanischen Revolution wird im impliziert, dass die PLM als Betrachtungsgegenstand zumindest in ihrer dritten Phase (1910-1918) anarchistisch war. Meiner Ansicht nach wäre korrekter, davon auszugehen, dass es sich um eine sozial-revolutionäre Partei mit starkem anarchistischen Einfluss handelt. Dies zeigt sich in den explizit anarcho-kommunistischen Einflüssen, die die Brüder Magón dort hineintragen. Aus strategischen Gründen wurden diese allerdings nicht direkt benannt. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass sich viele explizite Anarchist*innen der PLM anschlossen; wahrscheinlich vor allem Anarcho-Syndikalisten aus den industrialisierten Städten, sowie radikale Intellektuelle und Pädagog*innen. Vermutlich ist die Quellenlage dazu äusserst dürftig, aber von manchen dieser Beteiligten zu erfahren, wäre im Sinne des Titels des Buches gewinnbringend gewesen.

All die genannten Punkte sollen aber wie gesagt nicht darüber hinwegtäuschen, dass Andreas Richter sich die Arbeit gemacht hat, sich umfassend mit der Mexikanischen Revolution zu beschäftigen und sein Wissen im deutschsprachigen Raum zugänglich zu machen. Für alle, die einen fundierten Überblick über das Thema haben wollen, ist das Buch geeignet und wirft weitere Fragen auf.
Andreas Richter: Die Anarchist*innen in der Mexikanischen Revolution. Verlag Edition AV 2026. 247 Seiten. ca. SFr. 20.00. ISBN: 978-3-86841-343-4.

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