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Artikel von Martin Baxmeyer - Insgesamt 10 Beiträge

Untergrund-Blättle - Politik - 24.05.2024

Strassenblockade der Letzten Generation vom 22. August 2023.

Ein Gespenst ging um in Deutschland – das Gespenst der Letzten Generation. Fotos von Aktivistinnen und Aktivisten, hingeklebt in gelben Warnwesten vor turmhoch aufragenden SUVs, zierten im Jahr 2023 die Titelseite so manchen Nachrichtenmagazins.

24.05.2024

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Untergrund-Blättle - Politik - 05.12.2017

Demonstration gegen die Polizei-Brutalität am Referendumstag in Barcelona, Oktober 2017.

Der Nationalismus in Katalonien ist ein anschauliches Beispiel dafür, dass sich das Konzept der Nation nicht beliebig umdeuten oder mit emanzipatorischem Inhalt füllen lässt. Es trägt ein repressives, diskursives Erbe mit sich, und strukturelle Gesetzmässigkeiten sind ihm eingeschrieben, die sich [...]

05.12.2017

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Untergrund-Blättle - Politik - 29.06.2017

Barack Obama am Kirchentag 2017 in Berlin.

Der australische Anthropologe Ghassan Hage, eine Art geistiger Zwillingsbruder David Graebers from down under, hat einmal eine interessante These aufgestellt. Der wichtigste Rohstoff, so Hage, den jedes Regime herstellen müsse, sei weder Öl noch Brot, ja, noch nicht einmal Geld. Der wichtigste [...]

29.06.2017

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Untergrund-Blättle - Buchrezensionen - 13.05.2016

Der französische Ökonom und Anarchist Pierre-Joseph Proudhon wollte den «Unfug von der Gleichheit der Geschlechter» ausmerzen und endgültig die «körperliche, geistige und moralische Unterlegenheit der Frau» beweisen.

Wo viel geschrieben wird, wird auch viel Minderwertiges geschrieben. Diese Binsenweisheit bewahrheitet sich seit einigen Jahren in der englischsprachigen Anarchismusforschung. Die erfreuliche Dynamik, Intensität und Produktivität der disziplinübergreifenden anarchist studies wird relativiert durch [...]

13.05.2016

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Untergrund-Blättle - Politik - 11.05.2015

Grenzsicherung zwischen San Diego (links) und Tijuana (rechts). Die Kreuze symbolisieren die unzähligen Todesopfer, die beim Versuch, über die Grenze zu kommen, verstorben sind.

Mittelamerika erlebt gegenwärtig eine humanitäre Flüchtlingskatastrophe nie gekannten Ausmasses. Allein im Januar 2015 griffen mexikanische Grenzschützer an der Südgrenze ihres Landes 14.026 Migrantinnen und Migranten auf, unter ihnen 13.287 aus Mitt

11.05.2015

Lesezeit8 min.

Untergrund-Blättle - Politik - 30.03.2015

Im Jahr 1936, während der Zeit Francos, errichtete man im Kloster von San Pedro de Cardeña ein für 1200 Personen ausgelegtes Konzentrationslager, das bis Anfang 1940 bestand. In diesem Lager wurde auch Aita Patxi gefangen gehalten.

Die Rechtfertigungsstrategie der katholischen Kirche Spaniens für ihre unrühmliche Verwicklung in den Spanischen Bürgerkrieg und die Diktatur Francos besteht darin, dass sie 1936 unschuldig Opfer blutiger Verfolgung geworden sei und keine andere Wahl g

30.03.2015

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Untergrund-Blättle - Politik - 05.01.2015

Barack Obama bei Gesprächen über Immigration an einem Treffen mit Mitgliedern des Congressional Hispanic Caucus im Roosevelt Room des weissen Hauses.

Am 21.11.2014 fand Nicolas Richter im Kommentarteil der Süddeutschen Zeitung lobende Worte für Präsident Barack Obama. Richtig, «ehrgeizig» und «mutig» nannte er dessen Entscheidung.

05.01.2015

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Untergrund-Blättle - Politik - 07.04.2014

Escuela de Mecánica de la Armada (ESMA) ['Technische Schule der Marine'], grösstes Foltergefängnisses der Diktatur, in Buenos Aires.

Als die Soldaten das Lager erreichten, waren die meisten Guerilleros schon tot. Hingestreut wie Laub lagen ihre bärtigen, olivgrünen Kadaver im Schlamm. Kaum zwei Dutzend waren es insgesamt. Sie waren verhungert.

07.04.2014

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Untergrund-Blättle - Politik - 24.05.2012

Der argentinischen Diktator Almuerzo de Videla mit den  zum Teil kritischen Intellektuellen Ernesto Sábato, Jorge Luis Borges und Horacio Esteban Ratti.

Die argentinische Militärdiktatur (1976-1983) war eines der grossen, staatlich organisierten Menschheitsverbrechen des 20. Jahrhunderts.

24.05.2012

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Untergrund-Blättle - Politik - 04.11.2009

Milizionäre der CNT-FAI im Juli 1936 in Barcelona, Spanien.

Die Frage gehört zu den kleinen Rätseln der Zeitgeschichte: Warum war der Anarchismus ausgerechnet in Spanien zu Beginn des 20. Jahrhunderts so einflussreich wie in keinem anderen Land der Erde?

04.11.2009

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