Artikel von Johanna Tirnthal - Insgesamt 8 Beiträge
Untergrund-Blättle - Buchrezensionen - 13.07.2021
Marseille im Spätsommer 1973. Der junge Kommissar Theodore Daquin sitzt auf seinem Balkon mit Blick auf den alten Hafen, trinkt Espresso und ruft seinen Geliebten an. Daquin ist aus dem Urlaub zurück. Er blättert in der Lokalzeitung – in einem Vorort gab es eine Schlägerei, es fielen Schüsse, ein [...]
13.07.2021
‧Untergrund-Blättle - Buchrezensionen - 02.06.2021
Ronya Othmann nimmt die Leser*innen mit in ein quälendes Warten, in einen langen und langsamen Verarbeitungsprozess, der seine Spannung gerade daraus bezieht, dass man nicht weiss, was und ob überhaupt etwas folgen wird aus der traumatischen Beobachtung der Zerstörung.
02.06.2021
‧Untergrund-Blättle - Buchrezensionen - 23.08.2020
Schon seit Jahrzehnten beschäftigt sich die italienische Feministin Silvia Federici mit der Analyse dessen, was für die Reproduktion von Arbeitskraft nötig ist. Sie fragt nach einem Bereich, der in der Mainstream-Ökonomie und auch in deren marxistischer Kritik oft vernachlässigt worden ist: Was [...]
23.08.2020
‧Untergrund-Blättle - Buchrezensionen - 29.07.2020
Schreibend nähert sich Annie Ernaux Ereignissen von vor über 60 Jahren, die von Gender, Klasse und Scham erzählen.
29.07.2020
‧Untergrund-Blättle - Buchrezensionen - 03.03.2020
Ein Mensch im Gefängnis – ein Körper hinter Mauern, dessen Möglichkeiten, sich zu seiner Umwelt und zu seinen Mitmenschen zu verhalten, auf einmal radikal eingeschränkt sind. Der Sammelband vereint Artikel und Gefängnisbriefe des Journalisten Max Zirngast.
03.03.2020
‧Untergrund-Blättle - Buchrezensionen - 07.02.2019
Der Sammelband bildet dabei eine über eineinhalb Jahre in der Monatszeitung ak – Analyse und Kritik geführte Debatte ab. Das heisst, die Beiträge sind kurz und beziehen sich häufig aufeinander. Dabei setzen einige einen antirassistischen Fokus, andere nehmen eher eine historische Perspektive ein, [...]
07.02.2019
‧Untergrund-Blättle - Buchrezensionen - 04.06.2018
Über das Zuspätkommen, das Scheitern, das Krank-Sein als Werkzeuge der Kritik und des politischen Handelns. MRX-Maschine versteht sich nicht als Text, nicht als Beschreibung einer Maschine. Stattdessen ist MRX-Maschine das, was entsteht, wenn die Leserin und der Text sich verkoppeln und es zu einem [...]
04.06.2018
‧Untergrund-Blättle - Buchrezensionen - 02.11.2017
Isabell Lorey geht in „Die Regierung der Prekären“ der Geschichte dieses „Begriffsgefüges des Prekären“ auf die Spur. Dabei versucht sie einerseits Prekarisierung als eine spezielle Regierungsform zu verstehen und andererseits den Begriff in einen historischen Kontext zu stellen. Am Ende möchte sie [...]
02.11.2017
‧


_c.webp)






