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Artikel von Oliver Armknecht - Insgesamt 228 Beiträge

Untergrund-Blättle - Kultur - 17.02.2024

Südstaaten-Farm in Clayton County, Georgia, August 1920.

„Vom Winde verweht“ ist einer der grossen Klassiker der Filmgeschichte. Manches muss man als gegeben hinnehmen, etwa die Romantisierung des Südens und Bagatellisierung der Sklaverei. Und natürlich ist alles überlebensgross, da wird wie in Melodramen üblich überzogen ohne Ende. Und doch ist die [...]

17.02.2024

Lesezeit7 min.

Untergrund-Blättle - Kultur - 04.02.2024

Hannah Herzsprung am Berliner Film Festival, Februar 2012.

„15 Jahre“ kombiniert ein tragisches Personenporträt mit Elementen eines Rachethrillers, viel Musik und satirischen Seitenhieben auf das Showgeschäft. Das Ergebnis ist ein Sammelsurium, das auch im Hinblick auf die Figuren sehr vielfältig ist. Das mag dann vielleicht nicht alles zusammenpassen, [...]

04.02.2024

Lesezeit5 min.

Untergrund-Blättle - Buchrezensionen - 23.01.2024

Figuren aus den „Asterix und Obelix“-Comics von Goscinny und Uderzo, Comicwand in Brüssel, 33 rue de la Buanderie.

„Asterix der Gallier“ ist noch weit entfernt von der Klasse, die spätere Bände der Comicreihe haben werden. Unterhaltsam ist das Debüt aber schon, wenn ein kleiner Krieger und ein Druide den Kampf mit den übermächtigen Römern aufnehmen und sich dabei hemmungslos über sie lustig machen.

23.01.2024

Lesezeit5 min.

Untergrund-Blättle - Kultur - 19.01.2024

Susan Sarandon, April 2007.

„Dead Man Walking – Sein letzter Gang“ nimmt sich des schwierigen Themas der Todesstrafe an, wenn sich eine Nonne mit einem verurteilten Mörder auseinandersetzen muss. Das ist stark gespielt und über weite Strecken von viel Ambivalenz geprägt, erst zum Ende hin werden dies und die ansonsten [...]

19.01.2024

Lesezeit5 min.

Untergrund-Blättle - Kultur - 13.01.2024

Leonardo DiCaprio an der Filmpremiere von «The Wolf of Wall Street» am 3. Mai 2014 in London.

Auch wenn The Wolf of Wall Street zwischendurch nicht immer vom Fleck kommt, ist Martin Scorseses Film eine insgesamt unterhaltsame, herrlich überzogene Satire über die Suche nach dem schnellen Geld.

13.01.2024

Lesezeit5 min.

Untergrund-Blättle - Kultur - 31.12.2023

Die französische Filmemacherin und Fotografin Agnès Varda im März 2010.

Auch wenn „Vogelfrei“ seinerzeit Agnès Vardas Comeback zum fiktionalen Film bedeutete, ist das Drama doch von einer dokumentarischen Anmutung und Nüchternheit. Aber auch die unnahbare Protagonistin, die als Vagabundin neben einer Strasse gestorben ist, macht es dem Publikum nicht einfach. Und doch [...]

31.12.2023

Lesezeit5 min.

Untergrund-Blättle - Kultur - 26.12.2023

Filmcrew von Liberace am Film Festival von Cannes, 2013.

„Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ ist ein unterhaltsames, später zunehmend tragisches Biopic um den gleichnamigen Show-Pianisten und dessen Beziehung zu einem deutlich jüngeren Mann. Dabei sind es gerade die herausragenden schauspielerischen Leistungen, welche die Brüche der Figuren [...]

26.12.2023

Lesezeit5 min.

Untergrund-Blättle - Kultur - 22.12.2023

Die deutsche Filmregisseurin Isabell Šuba, März 2015.

Frauen dienen bei den Filmfestspielen von Cannes als reines Anschauungsobjekt: Von dieser These ausgehend drehte Isabell Šuba einen interessanten Film über das Filmgeschäft, der die Grenzen von Fiktion und Dokumentation geschickt verwischt, sich aber zu sehr mit seinen beiden Hauptfiguren aufhält.

22.12.2023

Lesezeit4 min.

Untergrund-Blättle - Kultur - 16.12.2023

Der argentinische Drehbuchautor und Filmregisseur Santiago Mitre in Mar del Plata, November 2022.

„Das Komplott – Verrat auf höchster Ebene“ beginnt als satirisch angehauchter Kommentar auf politische Hinterzimmergeschäfte, bevor es rätselhafter und noch düsterer wird. Der Film verweigert sich und dem Publikum dabei eindeutige Antworten, was es damit auf sich hat, was die einen frustrieren, die [...]

16.12.2023

Lesezeit5 min.

Untergrund-Blättle - Kultur - 08.12.2023

Die französische Filmschauspielerin, Drehbuchautorin und Filmregisseurin Maïwenn (links) in Cannes, 2015.

Der Aufwand ist hoch, die Besetzung namhaft. Und doch ist „Jeanne du Barry“ kein wirklich interessanter Film geworden. Die Geschichte um eine Frau aus eher einfachen Verhältnissen, die zur Geliebten von Ludwig XV. wird, ist zwar nicht unspannend, entwickelt sich in den zwei Stunden aber kaum [...]

08.12.2023

Lesezeit5 min.

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