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Artikel von Public Eye - Insgesamt 109 Beiträge

Untergrund-Blättle - Politik - 16.01.2017

Die Guaraní Kaiowá in Brasilien leben heute in kleinen Gemeinschaften, eingeschlossen zwischen riesigen Haciendas und Soja- oder Zuckerrohrfeldern. Da man sie ihres Jagd-, Fisch- und Sammelgebiets beraubt hat, bleibt ihnen oft keine andere Wahl, als ihre Arbeitskraft unter prekärsten Bedingungen zu verkaufen.

Für Grosskonzerne wird Stevia, der gesunde Zuckerersatz, zu einem immer grösseren Geschäft. Die Guaraní, die die Pflanze entdeckt haben, gehen leer aus. Jetzt haben sie sich entschieden, für ihr Recht zu kämpfen.Stevia boomt: Die aus der Pflanze gewonnenen Süssstoffe sind bis zu 300 mal süsser als [...]

16.01.2017

Lesezeit6 min.

Untergrund-Blättle - Politik - 06.12.2016

Der Tinubu Square in Lagos, Nigeria.

An einem vom UNO-Umweltprogramm (UNEP) einberufenen Treffen in Abuja, Nigeria, wurden gestern wesentliche Schritte zur Verbesserung der Treibstoffqualität in Westafrika beschlossen. Nach Ghana kündigten nun auch Nigeria, Benin, die Elfenbeinküste und Togo an, den zulässigen Schwefel-Höchstwert für [...]

06.12.2016

Lesezeit3 min.

Untergrund-Blättle - Wirtschaft - 05.10.2016

Dirty Diesel: Afrikanische Giftluft auf dem Rückweg in die Schweiz.

Heute verlässt die „Irenes Rainbow“ den Hafen von Accra und nimmt Kurs auf Antwerpen. An Bord ist auch ein Container mit der Aufschrift „Return to Sender“, den Public Eye und seine afrikanischen Partnerorganisationen dem Handelskonzern Trafigura bald vor dessen Genfer Haustür stellen. Gefüllt ist [...]

05.10.2016

Lesezeit3 min.

Untergrund-Blättle - Wirtschaft - 16.09.2016

Schöne Hülle, doch was ist drin? Treibstofftank von Vopak in Rotterdam.

Der von Public Eye publizierte Report „Dirty Diesel“ enthüllt, dass Schweizer Rohstoffkonzerne lasche afrikanische Standards gezielt ausnutzen um dort stark schwefelhaltige Treibstoffe zu verkaufen, die sie selber produzieren und liefern. Diese sind in Europa längst verboten. Damit tragen die [...]

16.09.2016

Lesezeit4 min.

Untergrund-Blättle - Wirtschaft - 13.07.2016

Roger Anis

Die ägyptische Bevölkerung profitiert kaum von den klinischen Versuchen, die in ihrem Land durchgeführt werden: Die in Ägypten getesteten Medikamente werden dort zum Teil gar nicht zugelassen – oder sie sind so teuer, dass sie sich kaum jemand leisten kann. Zudem ist es äusserst fraglich, wie [...]

13.07.2016

Lesezeit4 min.

Untergrund-Blättle - Wirtschaft - 04.07.2016

Textilfabrik in Indonesien.

Die meisten Modekonzerne arbeiten heute nach demselben Modell: Sie lagern arbeits– und umweltintensive Produktionsschritte in Billiglohnländer aus, um die Kosten möglichst tief zu halten. Dann setzen sie die Produkte auf lukrativen Konsummärkten ab. Weltweit arbeiten rund 60 Mio. Menschen in der [...]

04.07.2016

Lesezeit9 min.

Untergrund-Blättle - Wirtschaft - 21.06.2016

Von der Kuh zum Schuh. Eine exemplarische, aber nicht vorbildliche Lieferkette.

„Made in Europe“ steht für Qualität und faire Arbeitsbedingungen. Mehrere Recherchen, die die Erklärung von Bern zusammen mit internationalen Partnern durchgeführt hat, zeigen erstmals die wahren Realitäten in der Schuhindustrie auf: von den Gerbereien in Italien bis zu den Schuhfabriken in [...]

21.06.2016

Lesezeit5 min.

Untergrund-Blättle - Politik - 19.05.2016

Vor der Übergabe besucht die Delegation einen Bio-Bauernhof.

Eine malaysische Delegation sowie Bauern-, Konsumentenschutz-, Entwicklungs-, Umwelt-und Menschenrechtsorganisationen übergeben dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) heute eine Petition, die den Ausschluss von Palmöl aus dem geplanten Freihandelsabkommen mit Malaysia fordert.

19.05.2016

Lesezeit2 min.

Untergrund-Blättle - Wirtschaft - 13.05.2016

Packung des Krebsmedikaments Glivec von Novartis.

Novartis und die Schweizer Behörden wollten um jeden Preis verhindern, dass das Antikrebsmedikament Glivec von Kolumbiens Gesundheitsministerium als „von öffentlichem Interesse“ eingestuft wird. Dessen ungeachtet hat Kolumbien diese Woche angekündigt, eine Zwangslizenz zu erteilen, trotz [...]

13.05.2016

Lesezeit2 min.

Untergrund-Blättle - Wirtschaft - 21.04.2016

Springbrunnen von Genf.

Die 214.000 Briefkastenfirmen, deren Daten das International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) analysiert hat, dienen primär dazu, Steuern zu hinterziehen und die Herkunft von Geldern zu verschleiern. Ausser Panama betrifft dieser epochale Skandal auch ganz stark die Schweiz.

21.04.2016

Lesezeit4 min.

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