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Artikel von Richard Albrecht - Insgesamt 37 Beiträge

Untergrund-Blättle - Politik - 05.04.2020

Trauernde armenische Mutter neben den Leichen ihrer 5 Kinder.

Doppelte Destruktivität und negative Zukunftsdimension erschweren das Verständnis von Völkermord und Genozidpolitik erheblich. Dieses erfordert nämlich, das Undenkbare zu denken („thinking the un-thinkable“). Denn auch wer, militärpolitisch, den Krieg verliert, kann, biopolitisch, über Generationen [...]

05.04.2020

Lesezeit19 min.

Untergrund-Blättle - Politik - 20.03.2020

Armenier werden im April 1915 von osmanischen Soldaten aus Karphert (türkisch: Harput) in ein Gefangenenlager im nahen Mezireh (türkisch: Elazığ) geführt.

In diesem Text geht um den bis heute in der Türkei tätergesellschaftlich geleugneten spätosmanischen Genozid an den christlichen Armeniern während des Ersten Weltkriegs, dem historisch ersten „grossen Weltfest des Todes“ (Thomas Mann). Der Autor diskutiert als Sozialwissenschaftler den ersten [...]

20.03.2020

Lesezeit21 min.

Untergrund-Blättle - Politik - 06.03.2020

Februar 2024.

Dieser grundlegende Hinweis nicht nur, um – fünfzig Jahre später – wenigstens auf der Ebene einer Einzelheit die Perspektive proletarischer Kultur- und Sozialwissenschaft empirisch zu skizzieren. Sondern auch, um die bürgerliche Herrschaft ideologisierende massenhaft verbreitete politologische [...]

06.03.2020

Lesezeit2 min.

Untergrund-Blättle - Kultur - 25.02.2020

Bertold Brecht (rechts) und der Komponist Hanns Eisler, März 1950.

Als Poet, Stückeschreiber und Publizist war Brecht einer der eierköpfigen Intellektuellen des vergangenen Jahrhunderts, der gesellschaftliche Wirklichkeit durch 'eingreifendes Denken' produktiv verändern wollte. Auch Brecht ging es darum, „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein [...]

25.02.2020

Lesezeit3 min.

Untergrund-Blättle - Gesellschaft - 14.02.2020

Die WahrheitsLüge.

In diesem Text geht es auch um wissenschaftliche Polemik gegen prominente deutsche Zeitgeschichtler „ohne Logos“ und um deren ernstzunehmende Hervorbringungen und/als Texte. Zugleich geht es über diese ‐ und auch über solche von Friedrich Engels und Wladimir I. Lenin ‐ hinaus um den ideologischen [...]

14.02.2020

Lesezeit19 min.

Untergrund-Blättle - Kultur - 10.02.2020

Michail Bachtin, 1920.

Ausgangspunkt der Lachtheorie des russischen Literaturwissenschaftlers und Kunsttheoretikers Michail Bachtin ist der mittelalterliche Karneval als besondere zeitlich begrenzte soziale Situation, in der, ähnlich wie im antiken Satyrspiel, sich die Lachkultur des Volkes als befreiende, [...]

10.02.2020

Lesezeit3 min.

Untergrund-Blättle - Politik - 22.01.2020

Familienporträt. Dr. Joseph Goebbels mit Familie, Januar 1944.

Der politische «Flüsterwitz» als - 1944 - wohl öffentlich unbekannt bleibende Kommunikation zeigt im besonderen mindestens zweierlei: erstens die Distanz jener aktiven Oppositionellen im Untergrund gegenüber den staatspolitischen Plänen des „Widerstands der Staatsdiener” und damit auch eine soziale [...]

22.01.2020

Lesezeit18 min.

Untergrund-Blättle - Politik - 06.01.2020

Ernst Bloch, Seminar Uni Tübingen, Februar 1971.

Gesellschaftsveränderndes Handeln ist ohne kritisches Bewusstsein nicht möglich. Zu dessen Schaffung beizutragen, ist eine Aufgabe kritischer Wissenschaft. Wie die Perspektive einer Kritischen Sozialpsychologie aussehen kann, erörtert Richard Albrecht.

06.01.2020

Lesezeit4 min.

Untergrund-Blättle - Gesellschaft - 25.12.2019

Zeitstrahl vom Leben von Charles Wright Mills.

Charles Wright Mills war ein kritischer, marxistisch orientierter US-Soziologe aus Texas. Er wurde 1942 mit einer wissensoziologischen Studie zum Pragmatismus promoviert, veröffentlichte 1946 mit dem deutschen Emigranten Hans Gerth eine englische Max-Weber-Edition und publizierte sowohl als [...]

25.12.2019

Lesezeit10 min.

Untergrund-Blättle - Buchrezensionen - 20.12.2019

Der Schriftsteller Wolfgang Bittner bei einer Lesung.

Wolfgang Bittner ist ein so erfahrener wie fleissiger Roman-, Sachbuch- und Jugendbuchautor, der auch publizistisch durch zeitkritische Kommentare wirkt. Er ist (gesäss)typologisch der politischen Linken zuzuordnen. Bittners Roman spielt zunächst in der und um die Geburtsstadt des Autors Gleiwitz.

20.12.2019

Lesezeit4 min.