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Artikel von Lorenz Glatz - Insgesamt 26 Beiträge

Untergrund-Blättle - Gesellschaft - 16.01.2017

Wie bewegen wir uns in einer Gesellschaft, die auf Konkurrenz und Kampf beruht, in der die vorhandenen Strukturen und Institutionen zu einem grossen Teil auf vergangener Gewalt fussen und in der es in allen sozialen Fragen um Sieg und Niederlage geht?

Die gegenwärtige Krise des Kapitalismus führt zu seinem Ende. Dass es uns dann besser geht, bedeutet das allerdings nicht. Das Kapital verliert jedenfalls mit der abnehmenden produktiven Arbeit seine Substanz. Es wird fiktiv. Kapitalismus ist eine Glaubensgemeinschaft geworden, die am geringsten [...]

16.01.2017

Lesezeit9 min.

Untergrund-Blättle - Gesellschaft - 28.07.2016

Alltag: Vermutungen zum anstehenden Kultur-Bruch.

Alltag hat für unsereinen, der gerade im Auge des Orkans lebt, noch eher den Geruch des stabilen, normalen, ausgetretenen Pfads der Reibungslosigkeit. Man könnte auch sagen: der relativ sanften Indolenz und Resignation. Die Arbeit und der Freigang, das private und das öffentliche Gewirks gehen, wie [...]

28.07.2016

Lesezeit9 min.

Untergrund-Blättle - Politik - 30.06.2016

Die EU mag mit oder ohne Grossbritannien schwanken – die politisch-ökonomische Grundlage bleibt dieselbe, und sie ist schlicht verheerend.

Eine knappe Mehrheit der Insulaner hat gegen die satte Mehrheit der politischen und ökonomischen Eliten für den EU-Austritt gestimmt. Alte Leute, sozial schlechter Gestellte, Engländer und Waliserinnen haben eher dafür, Junge, besser Verdienende und Leute in Schottland und Nordirland eher dagegen [...]

30.06.2016

Lesezeit4 min.

Untergrund-Blättle - Buchrezensionen - 15.05.2016

5pointz NYC.

Ein „Geist, der stets verneint! Und das mit Recht; denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht“ – mit Mephistopheles sind Schuberth und seine Diplomarbeit verwandt. Das ist dem Thema und der Weltgegend, wo sie es behandeln, auch durchaus angemessen. Und dass der Text mittlerweile [...]

15.05.2016

Lesezeit2 min.

Untergrund-Blättle - Gesellschaft - 04.04.2016

Syrische Kriegsflüchtlinge versuchen im August 2015 an der ungarischen Grenze in der Nähe von Roszke den Grenzzaun zu überwinden.

In Zahlen und Statistik wird in dieser Welt alles wahrgenommen, nur so kann bewertet, berechnet, verworfen oder verwertet werden. Menschen sind in dieser Lebensordnung generell bei allem, was zählt, wandelnde Nummern, Ziffern, Zahlen auf diversen Konten und Berechnungen.

04.04.2016

Lesezeit4 min.

Untergrund-Blättle - Gesellschaft - 20.12.2015

Geschlossener Wohnkomplex (Gated Community) für die Bessergestellten in der Nähe von Ezeiza, einem Vorort von Buenos Aires, Argentinien.

Es geht darum, dass wir weiter nach Ländern, Staaten und Nationen in ihrem „Kampf um einem Platz an der Sonne“ nach Siegern und Verlierern einsortiert werden können, dass Produktion und Konsum für Profit und Wirtschaftswachstum mit allen dazugehörigen Katastrophen weitergehen.

20.12.2015

Lesezeit2 min.

Untergrund-Blättle - Politik - 01.12.2015

Flüchtling an der ungarischen Grenze zu Serbien auf einem Bahngleis in Röszke.

Der Literaturnobelpreisträger José Saramago soll geschrieben haben: „Die Vertreibung aus dem Süden in den Norden ist unausweichlich, sie wird weder von Stacheldraht, noch Mauern oder Deportationen zu verhindern sein.

01.12.2015

Lesezeit4 min.

Untergrund-Blättle - Gesellschaft - 07.09.2015

Vorwärts, müssen wir zurück?.

Eine radikale Kritik am Leben in der Marktwirtschaft als destruktiv und menschenfeindlich ist in den Metropolen der Weltordnung zum bisher letzten Mal in den Sechzigerjahren allgemein wahrnehmbar geworden.

07.09.2015

Lesezeit17 min.

Untergrund-Blättle - Politik - 26.03.2015

Überdimensionierte Uhr in einer Schaufensterauslage der Hublot Boutique in Warschau, Polen.

Vielleicht ist es ja unvermeidlich, dass über die Rettung einer herrschenden Lebensweise am erbittertsten gestritten wird, wenn sie nicht mehr zu retten ist, wenn sie sich allenthalben aufzulösen beginnt.

26.03.2015

Lesezeit5 min.

Untergrund-Blättle - Gesellschaft - 16.12.2014

Null, ja Minus – ist weithin das, was die Wirtschaft vom Wachstum mitbekommt. Auf dieser Grundlage lassen sich nicht einmal mehr die 0,etwas-Eckzinssätze finanzieren.

16.12.2014

Lesezeit3 min.