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Artikel von Felix Aeppli - Insgesamt 11 Beiträge

Untergrund-Blättle - Kultur - 28.04.2021

Richard Dindos (hier in Plymouth, Massachusetts, September 2008) «Dani, Michi, Renato und Max» (1986) gehört zu den wenigen Schweizer Filmen der 80er Jahre, die unter die Haut gingen.

Nie zuvor wurden in der Schweiz so viele Filme gedreht wie in den achtziger Jahren. Verschiedene Faktoren begünstigten diesen Aufschwung: die Verbilligung des Filmmaterials durch Video; das erhöhte finanzielle Engagement des Bundes und in zunehmendem Masse auch der Kantone und Gemeinden; die starke [...]

28.04.2021

Lesezeit16 min.

Untergrund-Blättle - Kultur - 25.11.2020

Der Schweizer Schauspieler Heinrich Gretler spielt in dem Weltkriegs-Drama die Rolle des Fabrikbesitzers Rüegg.

In «Marie-Louise» setzte die Produktionsgesellschaft Praesens-Film nicht mehr auf die Landesverteidigung, sondern auf Kriegsopfer: Im Film, der am 19. Februar 1944 im Zürcher Kino Apollo uraufgeführt wurde, kommt eine Gruppe von Kindern, darunter die 13-jährige Marie-Louise, aus Frankreich in die [...]

25.11.2020

Lesezeit5 min.

Untergrund-Blättle - Kultur - 04.11.2020

Joseph Scheidegger (1929–2012), Schweizer Schauspieler, Hörspiel- und Filmregisseur, Dramaturg und Drehbuchautor.

Die ersten Schritte, Ostereiersuchen, Schuleintritt, Ferien am Meer oder Bergwandern: Beinahe endlos wiederholen sich die Sujets im Genre Familienfilm. Eva Vitija, bekannt als Drehbuchautorin bekam zum 18. Geburtstag von ihrem Vater einen Film «Best of My Kindheit» geschenkt, den anzuschauen sie [...]

04.11.2020

Lesezeit4 min.

Untergrund-Blättle - Kultur - 24.10.2020

Tram zum Theaterstück Die Schweizermacher

Der Dialekt schafft Nähe und Vertrautheit, er vermittelt Identität, ähnlich der im Schweizer Film fast allgegenwärtigen Landschaft. Als Bestandteil der Geistigen Landesverteidigung trug die Mundart im Zweiten Weltkrieg dazu bei, sich gegenüber dem allmächtigen Feind sprachlich abzugrenzen.

24.10.2020

Lesezeit11 min.

Untergrund-Blättle - Kultur - 14.09.2020

Sperre gegen leichte Panzerfahrzeuge in Liestal, Januar 1944.

Als im Oktober 1944 in der Magadino-Ebene im Kanton Tessin die Dreharbeiten zu «Die letzte Chance» begannen, wandten sich die Filmschaffenden einem Thema von brennender Aktualität zu. Inhalt: Oberitalien im Herbst 1943. Der englische Leutnant Halliday und der amerikanische Sergeant Braddock fliehen [...]

14.09.2020

Lesezeit7 min.

Untergrund-Blättle - Kultur - 07.09.2020

Ausbruch und Aufbruch war immer auch ein Thema des Schweizer Filmregisseurs und Drehbuchautors Alain Tanner (Juni 2008).

Wohl bezeichnend: Die Geschichte des Schweizer Films kennt keinen einzigen richtigen Gangster. Kein gutes Klima also für Aussenseiter, um filmisch ins Bild zu gelangen oder gar von einer Randposition aus Sympathien des Publikums zu gewinnen. In der Epoche der Geistigen Landesverteidigung setzte [...]

07.09.2020

Lesezeit15 min.

Untergrund-Blättle - Kultur - 30.08.2020

Tell als Leinwandheld.

Rund dreissig Verfilmungen des Tellstoffes nennt Hervé Dumont in seiner grundlegenden Arbeit «Guillaume Tell au cinema». Schweizer Verfilmungen machen dabei natürlich nur einen kleinen Teil aus, andererseits hatten die Schweizer seit je her ein wachsames Auge auf filmische Auftritte ihres [...]

30.08.2020

Lesezeit3 min.

Untergrund-Blättle - Kultur - 24.08.2020

Heinz Rühmann - Die Feuerzangenbowle.

Die Komödie, in welcher der erfolgreiche Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer aufgrund einer Wette als Erwachsener an einem öffentlichen Gymnasium die Schulzeit nachholt, die er als ehemaliger Privatschüler verpasst hat, gehörte in meiner eigenen frühen Mittelschulzeit zu meinen Lieblings­filmen.

24.08.2020

Lesezeit4 min.

Untergrund-Blättle - Kultur - 09.08.2020

Jean-Luc Godard arbeitete 1954 am Bau der Staumauer von Grande-Dixence und drehte danach den Kurzfilm "Opération béton".

1950 hat die Schweizer Filmproduktion praktisch aufgehört zu existieren, in diesem Jahr kommt kein einziger neuer einheimischer Film in die Kinos. Genaugenommen gibt es schon seit 1947, als Matto regiert uraufgeführt wurde, keine neuen Schweizer Filme mehr, denn die einzige Produktionsgesellschaft, [...]

09.08.2020

Lesezeit21 min.

Untergrund-Blättle - Kultur - 29.07.2020

Die Nordfassade des Hôtel des Postes in Lausanne, Juli 1937.

Entgegen dem Titel ist „Mir lönd nöd lugg“ kein Film im Dienst der Geistigen Landesverteidigung, sondern ein Schwank. Damit setzte er sich im März 1940 bei der Premiere zwischen alle Stühle: Die Fachkritik warf ihm mangelnde patriotische Gesinnung vor.

29.07.2020

Lesezeit4 min.

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