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Uran-Export nach Russland war Atommüll-Export

Bundespolizei bestätigt Atomkraft-GegnerInnen: Uran-Exporte von Gronau nach Russland waren "nukleare Abfälle" Strafanzeige gegen Urananreicherer Urenco wegen "illegale Ausfuhr" Alternativer Nobelpreisträger Slivyak: "Wir wurden belogen" In mehreren Schreiben an Atomkraft-GegnerInnen bestätigte die Bundespolizei erstmals ausdrücklich, dass es sich bei den Exporten von abgereichertem Uran aus der Urananreicherungsanlage Gronau (UAA) nach Russland um Atommüll gehandelt hat.

Bundespolizei bestätigt Atomkraft-GegnerInnen: Uran-Exporte von Gronau nach Russland waren "nukleare Abfälle"

Strafanzeige gegen Urananreicherer Urenco wegen "illegale Ausfuhr"

Alternativer Nobelpreisträger Slivyak: "Wir wurden belogen"

In mehreren Schreiben an Atomkraft-GegnerInnen bestätigte die Bundespolizei erstmals ausdrücklich, dass es sich bei den Exporten von abgereichertem Uran aus der Urananreicherungsanlage Gronau (UAA) nach Russland um Atommüll gehandelt hat. Wörtlich heisst es in den Ende September zugestellten Schreiben der Bundespolizeidirektion St. Augustin mit Bezug auf die Uran-Transporte vom 18. November 2019 und 5. Oktober 2020: "(...) im Rahmen eines Bahntransportes nuklearer Abfälle (organisiert durch die Firma Urenco) (...)". Bislang hatte Urenco immer von "Wertstoff" gesprochen, weil die Ausfuhr von radioaktiven Abfällen gemäss § 328 StGB verboten ist.

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Autor: Klaus Schramm

Radio: RDL Datum: 27.10.2021

Länge: 07:36 min. Bitrate: 128 kbit/s

Auflösung: Stereo (44100 kHz)