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Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit? `Hugo Boss 1924-1945. Eine Kleiderfabrik zwischen Weimarer Republik und „Drittem Reich“’ | Podcast | Untergrund-Blättle

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Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit? `Hugo Boss 1924-1945. Eine Kleiderfabrik zwischen Weimarer Republik und „Drittem Reich“’

Hugo Boss ist ein weltweit agierendes Modeunternehmen und eines der bekanntesten Textilunternehmen der BRD.

Es hat seinen Sitz in Metzingen/Baden-Württemberg Das Unternehmen steht seit den frühen 1990er Jahren aufgrund seiner NS- Vergangenheit immer wieder in der Kritik. Vor allem geht es dabei um die Produktion von Uniformen für die Wehrmacht, die Waffen-SS und Hitlerjugend.Für Hugo Boss mussten damals, während des Zweiten Weltkriegs, auch ca. 150 Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen arbeiten. Das Antisemitismusreferar Freiburg macht heute, Mi. 15.Mai, unter obigem Titel eine Veranstaltung mit Roman Köster. Er ist Historiker mit Schwerpunkt Wirtschafts-, Umwelt- und Technikgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert. 2011 publizierte er die Monographie ’Hugo Boss, 1924-1945. Eine Kleiderfabrik zwischen Weimarer Republik und „Drittem Reich“. Im Interview sprachen wir mit Roman Köster, wie es zu seiner Studie über Hugo Boss kam, es geht im Interview auch um Zwangsarbeit und Entschädigungszahlungen und um evtl. Kontinuitäten in der Firmenpolitik.

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Autor: sabine

Radio: RDL Datum: 15.05.2019

Länge: 07:42 min. Bitrate: 128 kbit/s

Auflösung: Stereo (44100 kHz)

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