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Überblick Studierendenproteste

Die Studiengebühren scheinen in der BRD schon vielen so gut wie gemachte Sache. Auch wenn der Proteste gegen die Einführung von etwa 500 Euro Gebühren bundesweit zu teilweise heftigten Protesten im vergangene Jahr führte, hat das an dem Willen zur Einführung an vielen Universitäten wenig geändert. Auch in Freiburg sollen ab dem kommenden Semester Gebühren in Höhe von 500 Euro bezahlt werden. Aber ein letztes Aufbäumen des Widerstands gibt es derzeit noch. Auch in Freiburg. Denn, wie viele andere Universitäten bundesweit, haben sich auch die Freiburger PH und die Albert- Ludwigsuniversität einen Studierendengebühren- Boykott vereinbart. Das System ist dabei denkbar einfach: Jede die die Gebühren berappen soll, überweist nicht auf das Uni- Konto, sondern auf ein Protestkonto. Dort wird das Geld zurückgehalten. Und wenn ein Quorum von derzeit 5.500 Studierenden an der Albert- Ludwigsuniversität auf das Protestkonto überwiesen haben, dann wird kollektiv nicht überwiesen. Denn, so rechnet mensch sich in Kreisen der Boykott- Befürworter aus: Kein vernünftig denkender Rektor würde ein Viertel seiner Studierenden auf die Strasse setzen, er wäre zu Verhandlungen gezwungen. Aber die 5500 Studierenden sind nicht die einzige Hürde, die der Protest nehmen muss. Denn zum gelingen des Protestes ist es ausserdem auch nötig, dass ein landesweites Quorum von mindestens 10.000 Studierenden erfüllt wird. Derzeit haben in Freiburg erst knapp über 200 Studierende auf das Konto eingezahlt. Das bedeute aber nicht viel meinen Univertreter, schliesslich sei der Stichtag erst der 15. Februar. Und wer überweise solche Summen schon einen Monat im Voraus. Aber, wie sieht es eigentlich generell in Sachen Studierenden- Protesten in der BRD aus? Das haben wir uns im Morgenradio- Team gefragt. Und in solchen Fällen gibt es eigentlich nur eine richtige Nummer, die man wählen sollte: Nämlich die Nummer von Frederik Dehnert. Er ist einer der Vorsitzenden des Bundesweiten Aktionsbündnisses gegen Studiengebühren und es gibt wohl kaum einen Kampus in der Bundesrepublik den Frederik noch nicht demonstrierender Weise besucht hätte.

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Autor: benedikt strunz
Radio: RDL
Datum: 19.01.2007

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