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Kritik am herrschenden Arbeitsbegriff - Die AG Unvermittelt

Wir gehen jetzt wieder an die Arbeit. Denn um Arbeit soll es hier im Folgenden gehen. Arbeit ist in unserer Gesellschaft nicht nur eine Notwendigkeit, um den Lebensunterhalt zu verdienen, der Begriff „Arbeit“ ist ja auch ein inzwischen hochemotionalisierter Wertbegriff. Das protestantische „ora et labora, arbeite und bete“ ist einerseits ein Grundpfeiler unseres Arbeitsbegriffes. Auf der anderen Seite gerät genau dieser Arbeitsbegriff immer stärker aus den Fugen, weil unsere Arbeitswelt ihre Gesetzmässigkeiten verändert. In Berlin veranstaltet derzeit, genauer seit dem 15 August und noch bis zum 17. September, die AG Unvermittelt eine Kampagne, die nach einem Arbeitsbegriff jenseits von Überarbeitung und Mangel fragt. Dazu sprach Caroline von Radio Corax mit einer Vertretterin der AG Unvermittelt.

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Autor: tagesaktuelle redaktion

Radio: corax Datum: 26.08.2008

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