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Die Anti-Lookism-Bewegung hat sich zu Tode gesiegt | Untergrund-Blättle

Die Anti-Lookism-Bewegung hat sich zu Tode gesiegt

Fast jede_r kennt das Phänomen, dass „gutaussehende“ Menschen auf Parties oft im Blickpunkt stehen, unbewusst andere Menschen als zu dick, zu dünn, zu gross, zu klein, als „schön“ oder „hässlich“ bewertet werden oder dass auch der eigenen Körper als „hässlich“ wahrgenommen werden kann und mensch sich deswegen verunsichert und unglücklich fühlt. Menschen werden in „schön“, „hässlich“ oder irgendwo „dazwischen“ eingeteilt und erhalten aufgrund dessen Vor- oder Nachteile. Diese Form der Diskriminierung, die in allen Lebensbereichen besteht und trotzdem kaum beachtet wird, wird Lookism genannt. Diese ist verflochten mit dominanten Machtstrukturen wie Sexismus und Rassismus. Dagegen positioniert sich seit einiger Zeit die Anti-Lookism-Bewegung. Doch: Diese hat sich zu Tode gesiegt. Schreibt jedenfalls Magnus Klaue in der aktuellen Ausgabe der konkret. Gedanken dazu von Radio Corax.

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Autor: tagesaktuelle redaktion + konkret
Radio: corax
Datum: 19.05.2009

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