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Armut: Wie das Problem verharmlost und verdrängt wird

Armut hat hierzulande selten den Aufmerksamkeitsgrad gefunden, der ihr eigentlich gebührt. Vielmehr wurde sie mit dem Ziel kleingeredet, die sich tendenziell immer stärker ausprägende soziale Ungleichheit zu rechtfertigen.

Zuletzt avancierte »Armut in Deutschland« zwar von einem Tabu- beinahe zu einem Topthema, das in Talkshows über die Wirkung der sogenannten Hartz-Gesetze, die Benachteiligung von Kindern und Familien, den Zerfall der Mittelschicht, die zu erwartenden Folgen der Weltfinanzkrise oder die Angst vieler Menschen vor einem sozialen Absturz sehr häufig erörtert wird. Man spricht jetzt zwar viel mehr darüber, nimmt Armut jedoch weiterhin nicht als gesellschaftliches Kardinalproblem wahr bzw. ernst. Christoph Butterwegge ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Köln. Von Butterwegge erschien im Juni das Buch "Armut in einem reichen Land. Wie das Problem verharmlost und verdrängt wird". Anlass genug für ein Gespräch mit Radio Corax.

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Autor: tagesaktuelle redaktion

Radio: corax Datum: 14.07.2009

Länge: 19:58 min. Bitrate: 192 kbit/s

Auflösung: Stereo (44100 kHz)