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Bombenleger oder Philosophen? – Anarchistische Bewegung hinterfragt Gewalt als Mittel zum Zweck | Untergrund-Blättle

Bombenleger oder Philosophen? – Anarchistische Bewegung hinterfragt Gewalt als Mittel zum Zweck

Für viele gelten sie als Terroristen schlechthin: die Anarchisten und Anarchistinnen. Der Begriff „Anarchie“ wird gleichgesetzt mit Chaos und Zerstörung. Doch hinter dem Anarchismus steckt mehr. Freie Sozialisten oder Libertäre, wie sie sich oft auch nennen, kämpfen für eine herrschaftsfreie Gesellschaft. Anarchie ist - wie der Kommunismus - eine Utopie für eine gerechtere Welt. Die Geschichte des Anarchismus reicht zurück bis ins 19. Jahrhundert. In dieser Geschichte gab es tatsächlich solche, die Bomben legten. Doch es gab auch eine starke pazifistische Bewegung, die bisweilen Zehntausende mobilisieren konnte. Dieses Wochenende nun finden in Winterthur die Anarchietage statt. Winterthur wird nicht in Schutt und Asche gelegt, sondern zu einem Ort, wo diskutiert und hinterfragt wird. Hauptthema: „Anarchismus und Gewalt“.

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Autor: Michael Spahr
Radio: RaBe
Datum: 10.02.2012

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