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Schema f- die frauenlesbenbibliothek von zürich stellt sich vor

1976 nahm schema f ihren Anfang als Frauenbibliothek im Frauenzentrum an der Lavaterstrasse mit einer Schenkung von 200 Büchern und der Idee, den Arbeitsgruppen der Frauenbefreiungsbewegung (FBB) Zürich die benötigte Literatur zur Verfügung zu stellen. Literatur zum Thema Frauenbewegung war damals kaum in anderen Bibliotheken zu finden und in Buchhandlungen konnte es vorkommen, dass diese Bücher unter der Rubrik ’Turnen und Sport’ eingereiht waren. 1980 zog schema f mit dem Frauenzentrum an die Mattengasse 27 um. Am 1. April 2008 wurde das Frauenzentrum an der Mattengasse geschlossen. Seither sind die Bücher eingelagert. Der Bestand ist unterdessen auf 13000 Bücher gewachsen. Die Bücher von schema f sind zu wichtig, um sie ins Brockenhaus zu geben oder sogar zu entsorgen. Wir sind überzeugt, dass die Frauenbewegung nach wie vor nötig ist. Jede Bewegung braucht Bücher über ihre Geschichte und ihre Theorie. Wir haben sie. Monika Saxer erzählt aus der Geschichte dieser Bibliothek mit Musik von Irène Schweizer und Co Streiff. (Die Musik ist ganz kurz geschnitten, so dass sie unter der GEMA-Relevanzgrösse bleibt!) schema f die Bibliothek bietet ihren Leserinnen Literatur aus Frauensicht. Die Bücher sind nach frauenspezifischen Schlagworten katalogisiert. Darunter befinden sich viele Raritäten z. B. vergriffene Bücher, Bücher aus Eigenverlagen, Abschlussarbeiten, Broschüren von Lesbengruppen, feministischen Organisationen, Gewerkschaften. Sammelschwerpunkte: - Bücher von, über und für Lesben - Biografien über Frauen - Feminismus - Frauenbewegungen - Kunst und Kultur von Frauen - Lesbenkrimisrimis, Frauenkrimis

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Autor: Ayse Nesrin


Radio: LoRaZH
Datum: 07.01.2013

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