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Wirtschaft

Alle brauchen Arbeit – eine soziale Gemeinheit

Alle brauchen Arbeit – viele finden keine. Wer keine Arbeit hat, tut sich mit dem Überleben schwer. Das wird allgemein für ein soziales Problem gehalten. Zustimmung quer durch alle Parteien und in der demokratischen Öffentlichkeit findet folgender Gedanke: „Sozial ist, was Arbeitsplätze schafft!“ Aber ist das nicht eine äusserst widersinnige Sache? Wenn nämlich das Nötige von weniger Leuten in kürzerer Zeit erledigt werden kann, wenn es also zur Reproduktion der Gesellschaft mit den Methoden der Marktwirtschaft nicht mehr so viel zu tun gibt, warum soll denn dann jeder den ganzen Tag schuften müssen? Warum braucht unter solchen Umständen eigentlich überhaupt noch jeder Arbeit und auch noch so viele vollgepackte Arbeitsstunden, um leben zu können? Man könnte sich dann doch auch mal auf den Standpunkt stellen, dass weniger Arbeit ein Glück ist, weil das nichts anderes als ersparte Mühe bedeutet. Nur – darauf kommt hierzulande keiner. Darum stellen wir mal die Frage, warum diese Gleichung: „weniger Arbeit ist gleich weniger Mühe“ nicht gilt.

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Autor: GegenStandpunkt


Radio: frs
Datum: 05.02.2013

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