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Zentralafrikanische Republik: schlechte Aussichten

Sechs Monate nach einem erneuten Staatsstreich, dieses Mal der Rebellen-Koalition Seleka, rutscht die Zentralafrikanische Republik Woche für Woche tiefer ins Chaos. Der von den Rebellen ernannte Präsident Michel Djotodia ist der erste Moslem an der Spitze des Staates. Gleich nach der Machtübernahme erklärte er die Seleka eigentlich für aufgelöst und in die Nationale Armee integriert – das verstanden viele Rebellen aber eher als eine Einladung zum Plündern und Morden in der Hauptstadt Bangui und vor allem auf dem Land. Im Nordwesten, in die Stadt Bossangoa, der Heimat des von der Seleka abgesetzten Staatschefs Bozizé, kämpfen seit September hier Christen und Muslime gegeneinander. Gruppen zur Verteidigung der Christen greifen Moslems an, als Revanche plündern die Truppen der Seleka Dörfer der Christen und brennen sie nieder. Wie sieht nun die aktuelle Situation in diesem Land aus, wollten wir von Afrika-Kenner Christoph Steinbrink wissen.

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Autor: Walter Heindl

Radio: LoraMuc Datum: 07.10.2013

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