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Unter dem Vorwand Sortenschutz zu betreiben werden Monopole von Saatgutkonzernen ausgebaut

Saatgut ist ein wertvolles Gut. Saatgut bestimmt, ob genug Essen in den Tellern der Weltbevölkerung landet. Kein Wunder forscht die globale Lebensmittelindustrie intensiv über Saatgut. Kein Wunder sind den grossen Saatgutkonzernen alle Mittel Recht, um die weltweite Landwirtschaft dazu zu bringen, ihr High-Tech-Saatgut zu nutzen. Kein Wunder ist Saatgut ein grosses Politikum. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Internationale Verband zum Schutz von Pflanzenzüchtungen. Unter dem Vorwand, man betreibe Arten- oder Sortenschutz, zwingt er zahlreiche Länder, Gesetze zu erlassen. Gesetze, die Bauern und Bäuerinnen dazu zwingen, kommerzielles Saatgut zu nutzen, statt auf eigenes zu vertrauen. Und das hat schwerwiegende Folgen, wie die entwicklungspolitische Organisation „Erklärung von Bern“ EVB berichtet. Michael Spahr wollte von Thomas Braunschweig von der EVB wissen, welche Auswirkungen solche Sortenschutz-Gesetze für die betroffenen Bauern haben.

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Autor: Michael Spahr

Radio: RaBe Datum: 14.10.2014

Länge: 04:53 min. Bitrate: 320 kbit/s

Auflösung: Stereo (44100 kHz)

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