UB-Logo Online Magazin
Untergrund-Blättle

Pro Quote Regie - für eine Frauenqoute in der Filmförderung | Untergrund-Blättle

Pro Quote Regie - für eine Frauenqoute in der Filmförderung

Die Deutsche Filmbranche ist männlich dominiert - zumindest wenn man auf den Regiestuhl schaut. Weniger als 15 Prozent der Filme in Kino und Fernsehen werden von Frauen gemacht. Die Gründe sind unter anderem die Ungleichbehandlung bei der Vergabe von Fördergeldern durch die Filmförderderungsanstalten der Länder und des Bundes. Die jünst gegründete Initiative ´Pro Quote Regie´ will auf diesen Misstand hinweisen. Der Zusammenschluss von über 200 Film- und Fernsehregisseurinnen fordert eine Quotenregelung bei der Fördervergabe. Wie die aussehen soll und was die Gründe für dieses ungleiche Geschlechterverhältnis im Film sind, darüber haben wir mit Annette Ernst gesprochen. Sie ist selbst Regisseurin von Spielfilmen und Fernsehserien.

Creative Commons Logo

Autor: Tagesaktuelle Redaktion
Radio: corax
Datum: 16.10.2014

Diesen Artikel...

Kommentare zu diesem Artikel

es gibt noch keinen Beitrag zu diesem Text

Schreibe einen Kommentar...

Captcha

Mehr zum Thema...

Madame de … ist ein französischItalienisches Filmdrama von Max Ophüls aus dem Jahr 1953.
Überraschend berührtDas Kino des Max Ophüls und das Verlangen nach dem Verlangen selbst

06.04.2017

- Das Kino des Max Ophüls wurde oft als oberflächlich bezeichnet. Ein Missverständnis: Seine Filme reflektieren komplexe menschliche Erfahrungen, so unterschiedlich wie das Gefühl der Vergeblichkeit, das Vergehen der Zeit oder die Melancholie über das Verlorene.

mehr...
Kinowerbung am Time Square in New York für den Film «Inception» von dem USRegisseur Christopher Nolan.
Der noch perfektere Nachbau der WirklichkeitFilmindustrie: Der traumlose Traum

29.04.2011

- Das Kino vermag das Unwirkliche als Wirklichkeit, das Unmögliche als Möglichkeit darzustellen. Indem das Kino die Bilder in einer ihm eigenen Logik in Bewegung setzt, ist es ein dialektischer Apparat.

mehr...
Thetarestück von «Who’s Afraid of Virgina Woolf?» an der Otterbein Universität.
Rezension zum Film von Mike NicholsWer hat Angst vor Virginia Woolf?

05.09.2018

- Mike Nichols – bekannt durch Filme wie „Die Reifeprüfung”, „Mit aller Macht” oder „Hautnah” – entzauberte in seinem Kinodebut – basierend auf Edward Albees erfolgreichem Theaterstück gleichen Namens – ein Feuerwerk der Verletzungen, Erniedrigungen, einen Ehekrieg, wie man ihn bis dahin wohl nicht im Kino gesehen hatte.

mehr...

Aktueller Termin in Berlin

Offenes Plenum

#SelbstbestimmungJetztOffenes Plenum der Kampagne SelbstbestimmungJetzt. Jede*r der/die sich in dem Bereich politisch engagieren will oder einfach nur interessiert ist ist willkommen. (mehr)(weniger) Unsere Forderungen: Selbstbestimmung ...

Samstag, 21. September 2019 - 14:00

Projektraum H48, Hermannstraße 48, Berlin

Event in Wien

Astrid Golda Trio & Gäste

Samstag, 21. September 2019
- 19:30 -

Café Korb


Wien

Trap