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Die negativen Folgen von Agrarinvestitionen für afrikanische Bauern am Beispiel Tansanias

Entwicklungshilfe und grosse Investitionen sind Mittel, um den armen Ländern Afrikas in irgeneiner Art und Weise zu helfen.

Im südlichen Tansania entsteht seit einigen Jahren eine industrielle Landwirtschaft, die den Grossteil der Menschen aus der Armut befreien und Arbeitsplätze schaffen soll. Doch einem Grossteil der Kleinbauern droht bei der Investitionspolitik in den afrikanischen Agrarsektor lediglich der Verlust ihrer Lebensgrundlage. Landraub, Landverknappung und Landkonflikte sind die Folgen. Zu diesem Schluss kommt jedenfalls eine Sudie, die das katholische Hilfswerk MISEREOR in Auftrag gegeben hat. Über die Studie sprachen wir mit Kerstin Lanje. Sie ist Expertin für Welthandel und Ernährung bei MISEREOR.

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Autor: Tagesaktuelle Redaktion

Radio: corax Datum: 14.07.2015

Länge: 07:44 min. Bitrate: 320 kbit/s

Auflösung: Stereo (44100 kHz)

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