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Weltklimakonferenz in Paris - Einschätzungen zum Stand der Verhandlungen

Seit zwei Wochen tagen Vertreter und Vertreterinnen von über 180 Ländern der Welt in Paris auf der Weltklimakonferenz. Dabei geht es um nicht viel weniger als die Verabschiedung eines Nachfolgeabkommens des Kyoto-Protokolls von 1997. Das erklärte Ziel der Verhandlungen ist es, den Ausstoss von Treibhausgasen zu verringern und die globale Erwärmung bis zum Jahr 2100 unter 2 Grad Celsius zu halten. Zentrale Fragen, die bis zum Ende der Verhandlungen am 11.Dezember geklärt werden müssen, sind weiterhin, ob die Entscheidung rechtlich bindend sein wird und wie die Klimaschutzmassnahmen finanziert werden sollen. Wie sich die Verhandlungen gerade gestalten und warum so ein Abkommen dringend nötig ist, darüber haben wir mit Prof. Dr. Raimund Schwarze gesprochen. Er arbeitet am Helmholtzzentrum für Umweltforschung und ist beim Klimagipfel in Paris vor Ort. Zunächst erklärt er, was der Stand nach dem letzten Abkommen von 1997, dem Kyoto-Protokoll, ist.

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Autor: Tagesaktuelle Redaktion
Radio: corax
Datum: 09.12.2015

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