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Eine neue Inszenierung der Flüchtlingsgespräche von Bertolt Brecht | Untergrund-Blättle

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Eine neue Inszenierung der Flüchtlingsgespräche von Bertolt Brecht

Bertolt Brechts zu Beginn der 1940er Jahre verfassten Dialoge in »Flüchtlingsgespräche« erzählen vom Alltag der aus Deutschland Vertriebenen, zu denen der Autor selbst auch gehörte. Brecht teilte sich in den Flüchtlingsgesprächen in zwei Figuren auf, in Kalle und Ziffel, die er im Wartesaal von Helsinki ihre lakonischen Meditationen über Pässe, Tugend, Pornographie, Zigarren, Schule und Demokratie halten liess, wobei er ein genaues Exerzitium dessen vollführte, was er in einem Essay die ’Fünf Schwierigkeiten beim Schreiben der Wahrheit’ nannte. Das Neue Theater hat in Kooperation mit dem Thalia Theater eine neue Inszenierung erarbeitet. Darüber sprachen wir mit der Regisseurin Katharina Brankatschk & Dramaturgin Sophie Scherer. Kommt am 22. April noch mal 20.15 Uhr im Schaufenster, Neues Theater.

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Autor: Tagesaktuelle Redaktion

Radio: corax Datum: 06.04.2016

Länge: 14:59 min. Bitrate: 320 kbit/s

Auflösung: Stereo (44100 kHz)

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