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Gesellschaft

Hunger in der Welt trotz globaler Nahrungssicherheit

Der Hunger in armen Ländern ist seit der Jahrtausendwende um gut einen Drittel zurückgegangen. Trotzdem stirbt noch immer alle zehn Sekunden ein Kind an Unterernährung. Dies geht aus dem Welthungerindex 2016 hervor, welcher diese Woche veröffentlicht wurde. Eigentlich gäbe es weltweit genug Nahrung, Wissen und Mittel, um Hunger auszumerzen. Doch oft fehlt der Wille der Politik – nicht nur in den betroffenen Gebieten. Ausserdem haben neue bewaffnete Konflikte wie in Syrien und Südsudan zu mehr Hunger und Mangelernährung geführt. Etwas zeigt der aktuelle Welthungerindex auch noch: Teilweise gibt es innerhalb von Ländern selbst grosse Unterschiede. Andrea Sonntag ist Ko-Autorin des Welthungerindexes. Katrin Hiss wollte von ihr wissen: Worauf sind diese Differenzen auf kleinem Raum zurückzuführen?

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Autor: Katrin Hiss


Radio: RaBe
Datum: 13.10.2016

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