Dass Medien von regierungsnahen und/oder korrupten Eignern aufgekauft werden und daraufhin ein Spielball in Orbans Händen sind, habe sich schon länger abgezeichnet. Orban habe leichtes Spiel, so Pfeifer: Die EU schaue tatenlos zu und stütze ihn mit ihren Subventionen. Ungarn wird damit ungehindert zum europäischen Vorreiter einer Politik, die - jenseits der größeren internationalen Aufmerksamkeit - auch soziale Errungenschaften hinwegfegt. Die Menschen, die auf den Straßen erfrieren, haben keine Kraft, gegen Orban zu kämpfen.
Karl Pfeifer zum Ende der ungarischen Zeitung Népszabadság: Die EU würde einen Teufel tun, Orban in die Schranken zu weisen
Für den Publizisten Karl Pfeifer, kontinuierlicher kritischer Beobachter der ungarischen Politik und Gesellschaft, kam die Einstellung der regierungskritischen Zeitung Népszabadság nicht überraschend.
Autor: Johanna
Radio: RDL Datum: 13.10.2016
Länge: 10:58 min. Bitrate: 128 kbit/s
Auflösung: Stereo (44100 kHz)


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