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Streit ohne Ende um die Entschädigung für Distomo-Massaker | Untergrund-Blättle

Streit ohne Ende um die Entschädigung für Distomo-Massaker

Am 10. Juni wurde in Distomo des Massakers gedacht, das Truppen der SS an diesem Tag im Jahre 1944 begingen. 218 Zivilisten waren damals brutal ermordet worden, darunter viele Frauen und Kinder. Als der deutsche Botschafter Peter Schoof einen Kranz niederlegen wollte, wurde er zunächst von der einstigen Parlamentspräsidentin Zoi Konstantopoulou daran gehindert. Sie forderte, dass Deutschland den Opfern Entschädigungen zahlen müsse. Durch das persönliche Eingreifen des früheren Widerstandskämpfers Manolis Glezos konnte der Botschafter schliesslich den Kranz niederlegen. Forderungen nach Entschädigungen stellt Griechenland schon seit Jahrzehnten, jedoch hat dies die Bundesrepublik stets abgelehnt. Vergangenen Montag nahm der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko von den LINKEN in Athen an einer Pressekonferenz zur Entschädigung der Überlebenden teil. Wir haben mit ihm gesprochen.

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Autor: Walter Heindl
Radio: LoraMuc
Datum: 21.06.2017

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