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Verhaltenskodex für NGO's die Geflüchtete vom Mittelmeer retten - Interview mit Sea-Watch

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Verhaltenskodex für NGO's die Geflüchtete vom Mittelmeer retten - Interview mit Sea-Watch

Vor dem Treffen der EU-Innenminister im estnischen Tallinn in der letzten Woche hatten Bundesinnenminister Thomas de Maizière, seine Amtskollegen aus Italien und Frankreich sowie EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos in Paris eine Erklärung verabschiedet, in der sie unter anderem zusätzliche Unterstützung für die libysche Küstenwache fordern, sowie einen Verhaltenskodex für NGOs, die in der Seenotrettung im Mittelmeer aktiv sind.

Sie übersehen dabei aber, dass es diesen bereits gibt: Das internationale Seerecht.

So sagt es auch der Verein Sea-Watch. Dieser ist Ende 2014 aus einer Initiative von Freiwilligen entstanden und verfolgt den Zweck, Menschen in Seenot zu retten und bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Entdeckt Sea-Watch ein Flüchtlingsboot im Mittelmeer, wird umgehend eine Rettungsmission eingeleitet. Diese Arbeit sieht der Verein durch die Forderungen der Innenminister nun aber bedroht. Wir haben dazu mit Theresa Leisgang von Sea-Watch gesprochen.

Dabei haben wir sie zunächst gefragt, wie sich die Situation um die Fluchtwege über das Mittelmeer aus Sicht von Sea-Watch eigentlich entwickelt hat:

Radio Radio: corax
Datum Datum: 10.07.2017
Länge Länge: 09:37 min.
Bitrate Bitrate: 256 kbit/s
Datum Auflösung: 44100 kHz
Creative Commons Lizenz

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