UB-LogoOnline MagazinUntergrund-Blättle

Kein Freifahrtschein für Google und Co | Untergrund-Blättle

502107

audio

ub_audio

Podcast

Digital

Kein Freifahrtschein für Google und Co

Bisher profitieren Google, Facebook und Co. von grosszügigen Steuersparmodellen einiger EU-Mitgliedstaaten wie Irland und den Niederlanden und zahlen nahezu keine Steuern. Die Europäische Kommission präsentiert heute ihre Vorschläge, wonach Digitalunternehmen ab einem Jahresumsatz von 750 Millionen Euro Umsatz und davon mindestens 50 Millionen Euro innerhalb der Europäischen Union eine Sondersteuer zahlen müssen. Umsätze aus dem Verkauf von Nutzerdaten an Werbetreibende und aus Geschäften, die über verschiedene Plattformen abgewickelt werden, sollen mit drei Prozent belastet werden.Langfristig will die Europäische Kommission allerdings die Sondersteuer ersetzen durch eine digitale Betriebsstätte im Unternehmenssteuerrecht. Die Gewinne sollen dann nach den üblichen Körperschaftsteuern berechnet werden. Karl-Martin Hentschel ist u. a. Attac-Vertreter im Netzwerk Steuergerechtigkeit. Er nennt uns die Details.

Creative Commons Logo

Autor: walter heindl

Radio: LoraMuc Datum: 21.03.2018

Länge: 09:10 min. Bitrate: 114 kbit/s

Auflösung: Mono (44100 kHz)

Diesen Artikel...

Verwandte Artikel

Politisch gezüchtete Dominanz - Über »deutsche Champions«, Quasimonopole und die sozialen Folgen der Konzentration (17.05.2019)Unter dem Radar gegen das Völkerrecht - Frontex-Flugzeuge (22.07.2020)EU-Urheberrecht: Verhandler meisselten Uploadfilter in Stein - Googles Werk und Springers Beitrag (18.02.2019)

Kommentare zu diesem Artikel

es gibt noch keinen Beitrag zu diesem Text

Schreibe einen Kommentar...

Captcha
Mehr zum Thema...
Luxemburg zählt zu den beliebtesten Steuerparadiesen für Europas TopBanken.
«Gewinne auf Kosten der Allgemeinheit»Die Steuertricks der Grossbanken

11.04.2017

- Europas grösste Banken verschieben Milliardengewinne gezielt in Steueroasen. Die Politik bleibt untätig.

mehr...
Die europäische Überwachungsdrohne «Euro Hawk».
Ab Ende des Jahres könnten EU-Drohnen über dem Mittelmeer fliegenGrenzüberwachung und Umweltschutz

09.03.2016

- Die Agenturen der Europäischen Union wollen in naher Zukunft Drohnen zur Migrationskontrolle einsetzen.

mehr...
Die europäischen Strafverfolgungsbehörden fordern von Vertretern der sozialen Kanälen unter anderem auch eine Aushebelung ihrer Verschlüsselungstechnik.
Anbieter von Social Media sollen kostenlose Werbung verschenkenBei zu viel ISIS-Propaganda

17.12.2015

- Google, Facebook oder Twitter könnten ihren NutzerInnen demnächst die Gratis-Nutzung von Werbung einräumen um damit die Botschaften islamistischer Gruppen zu kontern.

mehr...
Google muss die grösste Milliardenstrafe der EU-Antimonopolpolitik zahlen

20.07.2018 - Google muss die grösste Milliardenstrafe der EU-Antimonopolpolitik zahlen, 4,43 Milliarden Euro. Die grösste Strafe ... die leider nicht hoch genug ist ...

Steht die Welt Kopf? Warum die Kommission Mitgliedstaaten über Importverbote für genveränderte Lebensmittel [...]

02.11.2015 - Am vergangenen Donnerstag hat das Europäische Parlament mit einer breiten Mehrheit von 577 Stimmen gegen 75 (bei 38 Enthaltungen) einen Vorschlag der ...

Aktueller Termin in Hamburg

Diversitätssensibilität. Die Erweiterung der Professionskompetenz von (angehenden) Lehrer*innen

Seit dem Ende der Wehrpflicht 2011 versucht die PR-Maschinerie der Bundeswehr, junge Leute anzuwerben. Wie reagiert die Bundeswehr dabei auf gesellschaftliche Probleme (Pandemie, Arbeitslosigkeit, Unsicherheit, Vereinzelung und ...

Montag, 30. November 2020 - 18:00

online, Berliner Tor 5, 20099 Hamburg

Event in Zürich

LOOK&ROLL UNTERWEGS

Montag, 30. November 2020
- 19:00 -

Sphères

Hardturmstrasse 66

8005 Zürich

Trap
Untergrund-Blättle