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GSD patrouilliert in Agglomerationsgebieten

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Sicherheitswahn und Überwachung GSD patrouilliert in Agglomerationsgebieten

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Zusätzlich zur Bezirks-und Verkehrspolizei patrouilliert neuerdings ein staatlich finanzierter Gemeindesicherheitsdienst (GSD) in den Aussenbezirks-Siedlungen der Stadt Zürich. Die Metropole wurde somit zum Krisengebiet erklärt.

GSD patrouilliert in Agglomerationsgebieten.
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GSD patrouilliert in Agglomerationsgebieten. Foto: Xavier Snelgrove (CC BY-SA 2.5)

Datum 24. Juni 1996
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Der von der Kantonspolizei Zürich ausgebildete Gemeindesicherheitsdienst
(GSD) wurde vor Jahren mit dem Ziel gegründet, bei Krieg oder Katastrophen
die polizeiliche Sicherheit zu gewährleisten. Nun wird die GSD aber auch
in
der Friedenszeit eingesetzt.

In Fehraltorf kontrollieren uniformierte
GSD-Patrouillen seit 1994 die Strassen in der Nacht.

Diese repressiven
Sicherheitskräfte funktionieren nach dem alt bewährten Muster; mit
martial-miltärischem Auftreten versucht der Staat die Sprayer,
Jugendbanden, Kiffers und Siffers von der Strasse zu vertreiben. Anfang
1995 hat die Gemeindeversammlung von Fehraltorf beschlossen, den GSD bis
mindestens ins Jahr 1998 weiterzuführen.
Nun patrouillieren seit Anfang Juni 1996 in Afoltern-Zürich acht
uniformierte GSD-Sicherheitstrupps in den Siedlungsgebieten. Für dieses
Projekt hat der Gemeinderat unlängst einen Kredit von 45'000 Fr. bewilligt,
weil dem Bezirk Affoltern angeblich in den letzten zwei Jahren ein
Sachschaden von 100'000 Fr. durch Vandalismus entstanden sei. Nettes
Sümmchen!

In Dübendorf, Uster, Volketswil und Wetzikon patrouillieren
für
die nächsten fünf Jahre während der Nacht vier Gemeindepolizeikorps,
deren
regionale Zusammenarbeit zusätzlich ausgeweitet wurde.

Schon im April 1994 wurde die personell aufgestockte Bezirkspolizei mit der
neuen Aufgabe vertraut, die Aussenbezirke rund um Zürich durch eine
ständige Präsenz zu überwachen. 18 Kantonspolizisten, aufgeteilt
in
Doppelpatrouillen, zusätzlich unterstützt von diversen
Verkehrspolizeipatrouillen, sind somit jede Nacht in der Suburbia im
Einsatz, um ihre zugeteilten Einsatzgebiete zu observieren.

Trotzdem faselt
der anscheinend unter extremer Paranoia leidende Chef der
Regionalabteilung, Werner Treichler, etwas von 150 Beamten die ihm heute im
Korps im Rahmen seines neuen Einsatzkonzeptes "Extremsituation"
fehlen(!).

Untenstehend noch die Auswertung eines Fragebogens der Gemeinde Dänikon - Huettikon, der der Bevölkerung zum Ausfüllen verteilt wurde.
GSD patrouilliert in Agglomerationsgebieten

ub