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Restrukturierungen im Turbomaschinenbau Solidarität mit den Arbeiterinnen von SULZER

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Freitag, der 27. August: Sulzer baut 2.000 Stellen ab. Die betroffenen ArbeiterInnen sind schockiert - die Börse jubelt. Nach den Restrukturierungen im Turbomaschinenbau und all den leeren Versprechungen vom damaligen Kader geht nun der junge Heisssporn McKinsey/Kindle um und packt dort zu, wo am meisten Profite zu holen sind.

SulzerAreal, Winterthur ZH, Schweiz.
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Bild: Sulzer-Areal, Winterthur ZH, Schweiz. / Paebi (CC BY-SA 3.0 cropped)

14. Dezember 1999

14. 12. 1999

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Wird nebst Euren Löhnen nun auch noch Eure Stelle abgebaut. So bezeichnet Kindle dies als «faszinierende Chance» für Sulzer. Um den Zynismus noch auf die Spitze zu treiben, soll am Wochenende des 11./12. Septembers auf dem Sulzer-Areal fröhlich getestet werden! Die Gewerkschaften zeigen gemässigtes Entsetzen und warten ab. Der Angriff der Restrukturierer geht alle an: Solidarität mit den Arbeiterinnen von Sulzer4.

Wenn Streik, dann jetzt! Wenn die Kapitalisten ankünden, dass sie 2.000 Arbeiterlnnen entlassen wollen, dann fragt sich jeder, wen es wohl trifft. Das verunsichert und lähmt, weil alle für den eigenen Arbeitsplatz strampeln müssen. Diese Verunsicherung ist eingeplant. Denn gleichzeitig ist jetzt die einzig mögliche Zeit für einen Streik sobald klar ist, wer entlassen wird und wer bleiben kann, ist die Spaltung perfekt.

Die einen haben nichts mehr in der Hand, die anderen haben alles zu verlieren. Dann ist die Geschlossenheit, die für einen Streik nötig ist nicht mehr möglich.

Die Erfahrung zeigt, dass die entschlossensten Arbeiterinnen einen Streik in die Hände nehmen müssen. Die Gewerkschaftsführungen beschränken sich auf's Lamentieren und fordern höchstens ein bisschen Geld für den Abgang. Ansonsten sind sie vor allem dazu da, die Arbeiterinnen ruhig zu halten.

Deswegen käme es ihnen auch nie in den Sinn, die Rücknahme aller Kündigungen zu fordern. Dabei geht es genau um das.

Wenn die «Notwendigkeit des Arbeitsplatzabbaus zur Sicherung der restlichen Arbeitsplätze» vorgeschoben wird, dann ist das nur Vernebetungstaktik Im Grunde genommen kämpfen die Kapitalisten um ihren Profit und die Arbeiterlnnen gegen ihre Ausbeutung.



Keine Kündigungen bei SULZER!

Der Kapitalismus hat keinen Fehler, er ist der Fehler!

Für den Kommunismus!

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