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Textilarbeiter in Bangladesch Weitere Kinder-Ausbeutung macht T-Shirts so billig

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Statt in Schulen zu lernen, müssen in Bangladesch noch immer Millionen Kinder in Kleiderfabriken schuften. Journalist war vor Ort.

Näherinnen bei der Arbeit in einer Textilfabrik in Bangladesch.
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Bild: Näherinnen bei der Arbeit in einer Textilfabrik in Bangladesch. / Iamtheboo (CC BY-SA 3.0 unported - cropped)

7. Januar 2014

07. 01. 2014

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Rick Westhead Auslandkorrespondent in Asien für die Zeitung «Toronto Star». Er berichtet von fast fünf Millionen Kindern im Schulalter, die bis zu zwölf Stunden im Tag in Textilfabriken auch für westliche Kleiderketten produzieren. Der Mindestlohn beträgt 39 Dollar – pro Monat. Die Hälfte der Kinder habe noch nie eine Schule besucht.

Reporterin schlüpfte in die Rolle von Wallraff

Raveena Aulakh, Reporterin ebenfalls des «Toronto Star» arbeitete vier Tage lang als Arbeiterin in einer Kleiderfabrik in Bangladesch. Sie wollte wissen, ob Arbeiterinnen und Kinder heute etwas besser gestellt sind, als zur Zeit des Zusammensturzes einer Fabrik, der über tausend Todesopfer forderte.

Ihr Bericht ist bestürzend. Ihre «Chefin» war ein 9-jähriges Mädchen, das die Undercover-Reporterin in die Arbeit einführte. Die Fabrik hatte keinen Namen, war ein Unterlieferant eines Unterlieferanten, und die Reporterin konnte vor Ort nicht herausfinden, wer die Endabnehmer sind, wie sie gegenüber Infosperber erklärt.

Aktuell in Kambodscha: Mit Gewalt gegen streikende Textilarbeiter

Tausende Textilarbeiter gingen in Kambodscha für eine Lohnerhöhung auf die Strasse. Seit dem 2. Januar 2014 werden die Proteste immer gewalttätiger: Die Polizisten schiessen mit Sturmgewehren und Pistolen in die Menge und nehmen Todesopfer in Kauf. Demonstranten werfen mit Steinen, Flaschen und Benzinbomben (siehe Bilder im «Standard»).

Melanie Keller / Infosperber

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