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Unser Geld nur für saubere Energie Putzaktion bei Credit Suisse

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Heute Mittag haben Aktivistinnen und Aktivisten der Greenpeace-Regionalgruppe Basel die Filiale der Credit Suisse in Basel besucht.

GreenpeaceAktion in der Credit Suisse Filiale in Basel, 8.
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Bild: Greenpeace-Aktion in der Credit Suisse Filiale in Basel, 8. Februar 2019. / zVg

11. Februar 2019

11. Feb. 2019

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Mit einer Putzaktion erinnerten sie die Bank an ihre Klima-Verantwortung. Sie forderten die Entscheidungsträgerinnen und -träger der Grossbank auf, das dreckige und klimaschädliche Geschäft mit fossiler Energie endlich zu beenden. Zeitgleich putzten Aktivistinnen und Aktivisten auch bei der Credit Suisse in Biel, Neuchâtel, Lausanne und Winterthur sowie bei der UBS in Winterthur.

Ausgerüstet mit Besen, Putzlappen, Bürsten und mit Wasser machten sich heute Freitagmittag um 13:00 Aktivistinnen und Aktivisten der Greenpeace-Regionalgruppen Basel auf zur Filiale der Credit Suisse am Bankverein in Basel. Dort begannen sie mit der Reinigung der Aussenfassade sowie der Fenster und putzten im Innern des Gebäudes auch den Kundenbereich der Bank. Es galt, die Bank sinnbildlich vom Dreck zu befreien, der durch die Geschäfte mit Unternehmen im Bereich fossiler Energie entsteht. Auf Plakaten war zu lesen «Kein Geld für dreckige Geschäfte» und «Stoppt schmutzige Investitionen».

Zur gleichen Zeit wie in Basel putzten Aktivistinnen und -Aktivisten der entsprechenden Greenpeace-Regionalgruppen auch in Biel, Neuchâtel und Lausanne Filialen der UBS und der Credit Suisse.

Mit der schweizweiten Putzaktion rufen die Aktivistinnen und Aktivisten die Credit Suisse und die UBS dazu auf, Verantwortung für ein gesundes Klima zu übernehmen. Sie fordern die Banken auf, die Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen im Bereich der fossilen Energie zu beenden. Konkret verlangen sie, dass die beiden Grossbanken im laufenden Jahr der Öffentlichkeit verbindlich aufzeigen, wie ihre Finanzströme mit dem Pariser Klimaabkommen in Einklang zu bringen sind. Zudem ist die Finanzierung von Unternehmen, die mit Kohle und Teersand geschäften, sofort zu stoppen.

2017: Banken verantworteten doppelt so viele Treibhausgasemissionen wie die Schweiz

«Die Förderung und das Verbrennen fossiler Energieträger erhitzt unser Klima und verschmutzt unsere Natur. Solange die Credit Suisse und die UBS Finanzdienstleistungen für grosse Klimasünder anbieten, unterstützen sie diese Unternehmen bei ihren klimaschädlichen Geschäftspraktiken. Sie machen sich mitverantwortlich für die Klimaerhitzung und deren negativen Auswirkungen», sagt Céline Mäder, Mediensprecherin der Greenpeace-Regionalgruppe Basel.

Wie klimaschädlich die finanzielle Unterstützung von fossiler Energie ist, zeigte Greenpeace Schweiz vergangene Woche mit einem neuen Bericht[i]. Zwischen 2015 und 2017 haben die Credit Suisse und die UBS mit der Finanzierung von 47 Unternehmen, die im Bereich der besonders dreckigen, sogenannt extremen fossilen Brennstoffe[ii] tätig sind, insgesamt 182.9 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen verantwortet. Allein 2017 finanzierten die Credit Suisse und die UBS Emissionen von 93.9 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten – das sind doppelt so viele wie die Schweiz in einem Jahr verursacht.

«Der Hitzesommer 2018 hat eindrücklich gezeigt, was uns erwartet, wenn die Klimaerhitzung in der Schweiz fortschreitet. Solche Extreme können bald zum Normalfall werden. Das gilt es zu verhindern», sagt Claudio Kohler, Aktivist der Regionalgruppe Basel.

Greenpeace Regionalgruppe Basel

Fussnoten:

[i] https://www.greenpeace.ch/publikationen/schweizer-banken-und-die-von-ihnen-finanzierten-emissionen/

[ii] Extreme fossile Brennstoffe beziehen sich auf nicht-konventionelle Kohlenwasserstoffe, wie extremes Öl (Teersand, arktisches und Tiefsee-Öl), verflüssigtes Erdgas (LNG), Kohleabbau und Kohlekraftwerke. Diese Auswahl an fossilen Brennstoffen basiert auf den Berichten der Carbon Tracker Initiative, die Öl- und Gasprojekte mit dem höchsten finanziellen Risiko identifizierte, wenn es gelingen soll, die Klimaerwärmung deutlich unter 2-Grad zu halten. Auch der gesamte Kohlesektor wird wegen seiner Unvereinbarkeit mit der Klimastabilität und den gravierenden Auswirkungen auf Umwelt, Gesundheit und Menschenrechte einbezogen.

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