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Österreich: Drei-G-Regel am Arbeitsplatz | Untergrund-Blättle

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Diskriminierung einer bestimmten Personengruppe Österreich: Drei-G-Regel am Arbeitsplatz

Politik

In einer von www.orf.at am 6. Oktober 2021 geposteten Prognose wurde behauptet, dass die Zahl aktiver Corona-Fälle auf Intensivstationen in den nächsten 14 Tagen auf über 300, möglicherweise sogar auf 380 Fälle ansteigen würde.

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Bild: Apotheke zur Hl. Corona, Sechshauser Strasse 104 / Hollergasse 17 in Wien. / Herzi Pinki (CC BY-SA 4.0 cropped)

27. Oktober 2021
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In einer von www.orf.at am 6. Oktober 2021 geposteten Prognose wurde behauptet, dass die Zahl aktiver Corona-Fälle auf Intensivstationen in den nächsten 14 Tagen auf über 300, möglicherweise sogar auf 380 Fälle ansteigen würde.

Diese Prognose hat sich glücklicherweise nicht bewahrheitet, denn die Zahl der Corona-Intensivpatienten ist von 6. Oktober (233 Fälle) bis zum 20. Oktober (217) sogar leicht gesunken.

Fakt ist, dass die Zahl der Intensivpatienten mit Corona trotz steigender Infektionszahlen weitgehend konstant geblieben ist. Daher sind die gerade erst beschlossenen Verschärfungen der Corona-Massnahmen, die mittlerweile ausschliesslich Ungeimpfte betreffen - sprich: 3G-Regel am Arbeitsplatz - keinesfalls mit einem drohenden medizinischen Notstand zu rechtfertigen, sondern vielmehr ein politisch motivierter Eingriff in unsere fundamentalen Grund- und Freiheitsrechte.

Und das Traurigste daran ist, dass die derzeit Privilegierten - also die Geimpften - immer noch nicht begriffen haben, dass die derzeit praktizierte Diskriminierung und Entrechtung einer bestimmten Personengruppe nichts anderes ist als die Generalprobe für den Entzug ihrer eigenen Grund- und Freiheitsrechte.

Selbstverständlich ist es in einer Demokratie legitim, Menschen, die sich aus Sorge vor möglichen Nebenwirkungen oder Spätfolgen eines neuartigen, bisher nur vorläufig zugelassenen Vakzins nicht impfen lassen wollen, als unvernünftig zu bezeichnen.

Aber wo Menschen zur Vernunft gezwungen werden, beginnt bereits die Diktatur. Und an diesem Punkt stehen wir gerade.

Aus der Geschichte wissen wir, dass einmal entzogene Rechte nicht einfach wieder rückerstattet werden, sobald sich die Lage beruhigt hat, sondern vom entrechteten Volk erneut erkämpft werden müssen. Der grösste Vorteil des um seine Rechte kämpfenden Volkes ist seine grosse Zahl.

Das ist auch der Grund dafür, dass die Lieblingsrechenart sämtlicher Machthaber dieser Welt das Dividieren ist. Ohne historische Vergleiche anstellen zu wollen, muss doch festgestellt werden, dass bei der Aufteilung der Bevölkerung in eine Gruppe mit mehr und eine mit weniger Rechten noch nie etwas Gutes herausgekommen ist.

Und ich werde den Verdacht nicht los, dass es inzwischen nur noch sekundär um die Bekämpfung einer gefährlichen Seuche geht, primär hingegen um die Durchsetzung ganz konkreter wirtschaftlicher und politischer Interessen einer selbsternannten Elite, im Idealfall durch gezielte Meinungsmanipulation, aber notfalls auch mit Gewalt.

Solange nicht die akute Gefahr einer Überlastung unseres Gesundheitssystems besteht, muss der Impfstatus eines Menschen ebenso seine Privatsache sein wie sein Religionsbekenntnis. Von einer drohenden Überlastung unserer Intensivstationen kann aber derzeit keine Rede sein.

Die nun beschlossene 3G-Regel am Arbeitsplatz ist ein ganz besonders perfider Versuch, die ohnehin schon bestehende Kluft zwischen Geimpften und Ungeimpften noch zusätzlich zu vertiefen. Und dagegen müssen wir uns zur Wehr setzen. Sowohl Geimpfte als auch Ungeimpfte. So wie die Arbeiter in Triest.

Dietmar Füssel

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