Dritter Geburtstag der weltweiten Occupy-Bewegung Occupy Basel zeigt Haltung anlässlich des dritten Geburtstages der Bewegung
Politik
Am Sonntagnachmittag, den 14.09.2014 haben sich Aktivistinnen und Aktivisten sowie zahlreiche Unterstützerinnen und Sympathisanten von Occupy Basel auf dem Barfüsserplatz versammelt um den dritten Geburtstag der weltweiten Occupy-Bewegung zu feiern, um aktuelle Anliegen zu debattieren sowie künftige auszuarbeiten und um einen Beitrag zur aktuellen Aktion „Basel zeigt Haltung“ zu leisten.

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Occupy Basel auf dem Barfüsserplatz. Foto: OB
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York erfolgten, markierte dies den Anfang der weltweiten Occupy-Bewegung, dessen Ableger in
Basel heute auf dem Barfüsserplatz den dritten Geburtstag feierte. Während die mediale
Aufmerksamkeit vielerorts stark zurückging, entwickeln sich weiterhin zahlreiche Projekte im
Rahmen von Occupy. Auch in Basel organisieren und unterstützen die Aktivistinnen und Aktivisten
der Bewegung anhaltend zahlreiche Aktionen und Projekte für eine Gesellschaft für alle, und nicht
nur für die Reichsten und die Wirtschaft.
Passend zum Kernthema von Occupy Wall Street, der Finanzindustrie, hat Occupy Basel wiederholt
über die zahlreichen Skandale der Basler Kantonalbank berichtet, weitgehende Konsequenzen
gefordert sowie sich bei der Vernehmlassung zum neuen Bankgesetz eingebracht.
Des Weiteren organisiert die Bewegung seit zwei Jahren zweimonatliche Filmabende um anhand
sehenswerter Dokumentationen über aktuelle Problematiken sowie Lösungsansätze zu informieren. Aktuell unterstützt Occupy Basel die Vollgeld-Initiative durch die Organisation von
Unterschriftensammlungen sowie Informationsanlässen. Die Vollgeld-Initiative verbietet die private
Geldschöpfung durch Kreditvergabe und stellt das Monopol der Nationalbank zur Geldschöpfung
wieder her.
Neben der Diskussion über diese Anliegen sowie der Planung weiterer Aktionen wurde bei der
heutigen Versammlung auch ein Beitrag zur aktuellen Kampagne „Basel zeigt Haltung“ geleistet.
Über eine grundsätzliche Unterstützung hinaus richtete sich der Fokus dabei insbesondere auf die
Scheinheiligkeit gewisser Aushängeschilder dieser Kampagne.
Im Anschluss erfolgte ein gemeinsamer Besuch der Aufführung des Filmes „Everyday Rebellion“,
welcher aktuell im kult.kino atelier zu sehen ist. Der Film dokumentiert kreative Formen
gewaltlosen Protests und zivilem Ungehorsams von Bewegungen wie Femen, Indignados, The Yes
Men und Occupy. Weitere Aufführungen sind in der kommenden Woche täglich um 19:00 geplant.


