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Queerfeminismus: Weil ich ein Mädchen bin | Untergrund-Blättle

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Queerfeminismus Weil ich ein Mädchen bin

Gesellschaft

Weil ich ein Mädchen bin, ist es etwas anderes, wenn ich in einer Diskussion nicht den Mund aufmache. Wäre ich ein Junge, könnte man denken, dass ich mich gut zurücknehmen kann, dass ich ein guter Zuhörer bin.

Nicaragua, 1988.
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Nicaragua, 1988. Foto: Txo (PD)

10. August 2014
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Weil ich ein Mädchen bin, wird mir in derselben Situation unterstellt, ich fühlte mich zwischen den rededominanten Kerlen um mich herum so unwohl, dass ich mich nicht traue etwas zu sagen. Ein Zeichen von Schwäche. Ein Anzeichen dafür, dass ich wohl ein Opfer sein muss. Es ist schlecht, wenn ich nichts sage.

Und dabei kommt es den wohlwollenden-queerfeministinnen gar nicht darauf an, WAS ich zu sagen habe. Es ist nur wichtig, dass ich auch mal meinen Senf dazugebe. Fakt ist, dass ich gern zuhöre. Und die Ansichten meiner Genossen meistens teile. Oft hab ich gar keine Lust zu reden, sondern sitze da, lausche den anderen und lerne meistens etwas Neues, während ich nebenher in mein Skizzenbuch zeichne.

Und wenn ich es nicht für nötig befinde, meine Meinung in den Raum zu schmeissen, ist das meine Entscheidung. Und nicht die Unterdrückung, die ich von meinen Genossen erfahre.

Lena Hofhansl

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