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Auch ich sage: Wir schaffen das | Untergrund-Blättle

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Ein Interview, das dringlichst hätte stattfinden müssen, aber nicht stattgefunden hat Auch ich sage: Wir schaffen das

Gesellschaft

Wieder einmal habe ich es meinen persönlichen Kontakten zum Kanzleramt und zum Willy Brandt-Haus in Berlin zu verdanken, dass sich mein erst kürzlich eingereichter Interview-Wunsch mit dem Kanzler in Spe rascher als erhofft erfüllen sollte.

Olaf Scholz und Nico Marquardt in Potsdam, März 2021.
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Bild: Olaf Scholz und Nico Marquardt in Potsdam, März 2021. / PdmScience (CC BY-SA 4.0 cropped)

7. Dezember 2021
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Wobei (so wurde es mir diskret mitgeteilt) massgeblich auch die Tatsache beigetragen habe, dass ich dieses Interview für das Schweizer Online-Magazin Untergrund-Blättle und nicht für irgendeine deutschsprachige Null-Acht-Fünfzehn-Gazette führen werde. Nomen est omen: Im Untergrund wird stets das vorbereitet, was dann irgend wann einmal an der Oberfläche der Wirklichkeit zu blühen beginnt... Und so sassen Olaf Scholz und ich uns also vor drei Tagen ungestört in einem kleinen Nebenraum seines Potsdamer Lieblingslokals gegenüber, dessen Namen ich aus verständlichen Gründen nicht nennen darf. Wir hatten uns beim Wirt (dem ich ansehen konnte, wie stolz er war, seinen prominenten Stammgast persönlich bedienen zu dürfen) eine Flasche Wasser und jeweils ein Bier vom Fass bestellt.

Ich hatte mir natürlich zuvor einige Fragen einfallen lassen, die ich dem Kanzler in Spe unbedingt stellen wollte. Auf all das allerdings, was in den letzten beiden Jahren geschehen ist und sich gegenwärtig immer noch in Berlin und in den Bundesländern Tag für Tag auf so unfassbare, geradezu auf beschämende Weise abspult, darauf wollte ich eigentlich nicht eingehen, diesem kollektiven Versagen der deutschen Politik im Verlauf von zwei ereignisreichen Jahren wollte ich keinen Platz in meinem Fragen-Katalog einräumen.

Das überlasse ich jenen Kollegen, die Politikern aus allen Lagern immer noch Fragen über Fragen zur Lösung von sich aufplusternden Problemen unserer Zeit stellen, zu Problemen, die sich auch in Deutschland, auch vor den Türen eines jeden Bundesbürgers bemerkbar machen und auf die sie nach wie vor keine verbindlichen Antworten erhalten werden, sowohl von jenen, die sich bereits auf dem Absprung von der bundesdeutschen Politbühne befinden als auch von jenen, die es kaum noch abwarten können, endlich auf den nunmehr frei werdenden Ministersesseln Platz zu nehmen.

Ich wollte in diesem Interview den Versuch wagen, hinter das Gesicht eines stets lächelnden und mit leiser Stimme (sich dabei durchgehend auf der selben Tonhöhe aufhaltend) sprechenden Mannes zu schauen, der in zwei Tagen zum neunten Kanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt wird. Ich hoffte zu erfahren, wie es um das „Innenleben“ eines Menschen bestellt sein mag, der seiner Partei auf vielen Posten und in gewichtigen Ämtern brav gedient hatte (also ein richtig guter und aufrechter Partei-Soldat gewesen ist) und dennoch im Dezember 2019 „nicht gut genug“ für das Amt des Parteivorsitzenden gewesen ist und der – Ironie in der neuen deutschen Wirklichkeit - nun ausersehen wurde (wie aus dem Hut der Geschichte gezaubert) auf dem Kanzlersessel Platz nehmen wird. Extremer kann doch wohl kaum noch das Leben eines Politikers verlaufen. Hier nun (aus Platzgründen leicht gekürzt) das Interview.

Ich: Ich bedanke mich zunächst herzlich, dass Sie sich, obwohl Ihr Terminkalender in diesen turbulenten Tagen gewiss aus allen Nähten platzt, die Zeit für ein Interview mit mir genommen haben. Meine erste Frage an Sie: „Fühlen Sie sich, Hand auf`s Herz, eigentlich wohl in der Rolle eines Menschen, der (wenn nicht noch etwas Unvorstellbares Ihre Wahl verhindern sollte) zum 9. Kanzler der Bundesrepublik Deutschland gekürt wird?

Scholz: Ich muss gestehen, dass ich eine solche Frage bisher nicht an mich gerichtet habe und mir auch nicht vorstellen kann, dass ich das jemals tun werde, zu gewaltig sind die Herausforderungen, die da auf mich und auf meine künftige Regierungsmannschaft zukommen, so dass mir ganz einfach die Zeit fehlt, mich mit derartigen Gedanken zu beschäftigen, wie Sie das gerade ausgesprochen haben. Das werden Sie doch gewiss verstehen?“

Ich: Aber ja, das verstehe ich durchaus, das leuchtet mir ein, aber dennoch muss ich noch einmal nachfragen und bitte Sie um eine ehrliche Antwort: Sie müssen doch ganz einfach glücklich sein, nun bald der Chef im Kanzleramt zu sein, da muss doch so etwas wie Genugtuung, ja auch eine Prise Schadenfreude und vor allem der (zumindest leise) Jubelschrei eines im Dezember 2019 gedemütigten Mannes mitklingen, der sich selbst und der ganzen Welt, frei nach dem Motto nun laut verkünden kann: Wer zuletzt lacht, lacht am besten“?

Scholz: Das verstehe ich nicht, warum soll ich Genugtuung oder gar Schadenfreude in mir aufkommen lassen, ja, ich frage Sie: warum? Nein, ein solcher Mensch bin ich nicht, ich wurde auch nicht gedemütigt, ich habe also wirklich keine Veranlassung dazu, derartige Gedanken und solche Gefühle in mir aufkommen zu lassen“.

Ich: Ich gestatte mir, Sie an das soeben schon benannte Ereignis zu erinnern, das doch garantiert irgendwelche unguten Gefühle in Ihnen ausgelöst haben muss, damals, als Sie im Jahre 2019 Ihrer Partei nicht gut genug gewesen waren, um in das Amt des Parteivorsitzenden gewählt zu werden. Es wäre doch nur allzu menschlich, wenn Sie sich nun sagen würden: Ätsch, denen aber habe ich`s gezeigt, oder?“

Scholz: Nein, das Ereignis von damals, das werte ich nicht als Niederlage, nein, so war das nicht, es waren andere Kriterien, die seinerzeit ausschlaggebend gewesen sind, dass nicht ich, sondern Saskia Esken und Walter Borjans bei der Wahl der Parteivorsitzenden überraschend die Nase vorn hatten und gewählt worden sind...

Ich: … andere Kriterien, welche denn? Ich bin gespannt, was Sie mir jetzt sagen werden.

Scholz: Das hatte damals ganz einfach etwas mit sensiblen, absoluten internen strategischen Überlegungen zu tun, über die man die grosse Öffentlichkeit zunächst nicht im Detail informieren muss: Zum Beispiel, mit wem und mit welchen Qualifikationen jene Frauen und Männer ausgestattet sein müssen, die wichtige Ämter in einer Partei und irgendwann einmal auch ein hohes Amt im Staat übernehmen sollen. Sie sehen, so einfach und unspektakulär kann es bisweilen in einer Partei und in der Politik zugehen.

Ich: Einfach würde ich das nicht gerade nennen und geradlinig schon gar nicht, es ist doch nicht zu leugnen, dass all solche parteipolitischen Inszenierungen doch zumeist geprägt sind von diversen persönlichen Sympathien und Antipathien, von Partei-Treue und Partei-Disziplin, durch ideologische Kontroversen, durch sich widersprechende Interessenlagen und Inhalte und knallharte Überlegungen, wie man sich in einem solchen Spielchen um das politische Überleben oder politischem Selbstmord taktisch verhält. Oder sehen Sie das anders?

Scholz: Obwohl so manches, was Sie da soeben ausgesprochen haben, tatsächlich auch im Detail zutrifft, so halte ich Ihre Mutmassungen und Formulierungen dennoch für überspitzt. Natürlich ist auch ein Politiker nur ein Mensch, der sich von seinen Emotionen, von subjektiver Wahrnehmung der ihn umgebenden politischen und gesellschaftlichen Wirklichkeit nicht frei machen kann. Und das ist gut so. Aber positive Politik zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie das Gemeinwohl eines Volkes höher bewertet als das Wohlbefinden eines jeden Einzelnen, also stets darauf bedacht sein muss, die vielfältigen Interessen einer vernünftigen Mehrheit über die egoistischen Interessen und über den Protest einer unvernünftigen Minderheit zu stellen. Das ist, neben meiner diesbezüglichen Einstellung, für mich das leuchtende Wahrzeichen und das politisch-soziale und moralische Leitmotiv einer funktionierenden Demokratie. Und für eine solche Demokratie stehe ich.

Ich: Das ist ja eher schon die positiv eingefärbte These eines Philosophen als das düstere Gedankengut eines Real-Politikers. Ich frage mich nur…

Scholz: … Ich muss Sie unterbrechen, denn ich bin mit meiner Aussage noch nicht am Ende angekommen. Also: Wenn ein Bundeskanzler diesem Leitmotiv gerecht werden möchte, dann darf er sich weder von parteipolitischen Programmen noch von diversen Lobby-Rudeln und von den Interessen der globalen Grosskonzerne erpressen lassen, nein, dann ist er ausschliesslich seinem Gewissen verpflichtet, und nur danach hat er, wie bei Amtsantritt geschworen, zu handeln. Das ist mein Credo, es ist auch so etwas wie eine Vision, die sich noch weit vor meiner Ernennung zum Kanzlerkandidaten in meinem „Nachdenken über Deutschland“ festgesetzt hat.

Ich: Das haben Sie wirklich schön gesagt, das klingt wirklich gut, es erinnert mich an den „jungen, wilden Scholz“, an den Rebell, der nicht taktisch dachte, sondern mutig widersprach und provozierend aussprach, was ihm an der damaligen bundesdeutschen Gesellschaft nicht gefallen und am räuberischen, einzig vom Profit getriebenen Kapitalismus gestört und so manches Mal auch verstört hat, Ihr soeben abgegebenes Statement lässt in mir sogar eine kleine Hoffnung aufkommen, dass Deutschland mit Ihnen vielleicht doch vor einer grossen Zukunft steht? Ja, mit diesem Statement könnten wir unser Gespräch eigentlich beenden, es wäre ein wunderbares Schlusswort. Aber Sie hatten mir eine Stunde „Rede-und Frage-Zeit“ eingeräumt, und diese Stunde ist noch nicht vorüber. Also frage ich weiter. Und beziehe mich nun nochmals auf das von Ihnen soeben ausgesprochene Wort „Vision“. Das hat etwas Geheimnisvolles, könnten Sie das freundlicherweise präzisieren?

Scholz: Das werde ich nicht tun, denn wie jeder Bürger dieses Landes, so habe auch ich, also der Kanzler in Spe das Recht darauf, nicht alles preisgeben zu müssen, was ich fühle und denke und was mir privat als Mensch wichtig gewesen ist und auch künftig heilig und wichtig sein wird. Das werden Sie doch gewiss akzeptieren.

Ich: Selbstverständlich respektiere ich Ihre Privatsphäre. Und dennoch möchte ich noch einmal nachhaken und erinnere Sie an meine anfangs gestellte, von Ihnen noch immer nicht beantwortete Frage: Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie damals, im Dezember 2019 nicht der SPD-Vorsitzende geworden sind? Der Wahl-Vorgang war doch nicht (wie Sie behauptet haben) Bestandteil der von Ihnen benannten parteiinternen Strategie, sondern das nüchterne Ergebnis einer gnadenlosen Stichwahl, in der Sie eindeutig der Verlierer waren.

Scholz: Ich bin der Meinung, dass ich Ihnen dazu sehr wohl eine Antwort gegeben habe und möchte dem daher auch nichts mehr hinzu fügen.

Ich: Also gut, ich begnüge mich mit dem, was Sie vielleicht hätten sagen können, es aber nicht getan haben. Das ist ein klassisches Beispiel dafür, wie rasch eine nicht beantwortete Frage zu gewaltigen, oftmals zu nicht mehr auszuräumenden Missverständnissen und dann sogar zu Welt-Katastrophen von historischer Tragweite führen können (man denke mal kurz an die sogenannte „Emser Depesche“, die im Juli 1870 dazu führte, dass Frankreich dem deutschen Kaiserreich den Krieg erklärte und diesen Krieg verloren hat). Aber während dieses Gesprächs, davon bin ich überzeugt, wird keiner von uns beiden eine derartige Welt-Katastrophe auslösen…

Scholz: Das ist auch in meinem Sinne. Aber um nochmals darauf zurück zu kommen, was ich bereits mehrfach angedeutet hatte: Wir, also die SPD, die FDP und die Grünen werden alles nur Denk-und Machbare tun, um in den nächsten vier Jahren die Bundesrepublik Deutschland in allen gesellschaftlichen, sozialen, wirtschaftlichen, sämtlichen wissenschaftlichen und kulturellen Bereichen, besonders in der Klimafrage und auch in der Aussenpolitik voran zu bringen und den Bürgern unseres Landes alle Zukunfts-Ängste zu nehmen und auch um unserer Rolle als die stärkste europäische Wirtschafts-und Industrienation in der EU gerecht werden zu können. Und natürlich müssen wir als erstes die Pandemie besiegen und den Klimawandel einleiten. Und dazu haben wir…

Ich: … entschuldigen Sie bitte, dass ich Sie an dieser Stelle unterbreche, aber ich habe mir vorgenommen, Sie eben nicht mehr danach zu befragen, was alles Sie tun werden, um das Wüten dieser Geissel der Menschheit auch in Deutschland rasch zu besiegen. Sie und viele Ihrer Kollegen aus allen Parteien haben – und das ist die Meinung von Millionen Deutschen - zu häufig auf Pressekonferenzen, in abendlichen Talk-Shows und in anderen Medien heftig und vollmundig diskutiert, wobei Begriffe und Worte wie „Massnahmen“, „auf den Weg bringen,“ Aufbruch und Fortschritt“ (als ob es zuvor keinen Fortschritt gegeben hat), „Mindestlohn,“ „Kohleausstieg“, soziale Gerechtigkeit und derart mehr eine wahre Inflation erfahren haben und somit zur Bedeutungslosigkeit degradiert worden sind. Und das Ergebnis? Totale Verwirrtheit der Bundesbürger bis an die Schwelle zum Chaos. Das Vertrauen in die Politik ist im Eimer, die Pandemie hat Deutschland im täglich tödlicher werdenden Würgegriff, die unbelehrbaren Impfgegner leugnen weiter und belegen zu neunzig Prozent die Betten in den Intensivstationen und Sie haben sich erst jetzt, also fünf vor Zwölf dazu aufraffen können, eine allgemeine Impfpflicht nun doch noch einzuführen. Ist das nicht längst zu spät, da die bisher noch nicht so recht einschätzbare neue Virus- Variante namens „Omikron“ bis zur Einführung der nun auch von Ihnen empfohlenen Impfpflicht weitere Tausende von Toten einfordern wird? Das Herr Scholz, das ist die nackte und kalte Wirklichkeit in der Bundesrepublik von heute.

Scholz: Alles was Sie mir da soeben an den Kopf geworfen haben, genau das ist nicht wahr. Ich habe sehr wohl einen sehr konkreten Plan für den weiteren Umgang mit der Pandemie vorgestellt, und ich habe immer wieder betont, dass ich ...

Ich: … Sie müssen mir bitte verzeihen, dass ich Ihnen abermals ins Wort falle, aber ich wundere mich, dass Sie schon wieder eine gängige Floskel ins Spiel bringen, das mag diplomatisch vielleicht klug (raffiniert) sein, doch der Sache dient sie ganz gewiss nicht, es klingt schon wieder nach einer nicht präzis benannten Massnahme, eher nach einer Ausrede, die verschleiern soll, dass Sie in Wirklichkeit nicht genau wissen, was Sie tun müssen, was ich Ihnen persönlich überhaupt nicht übel nehme, denn eines darf ich Ihnen ganz offen gestehen: Ich bin, obwohl Atheist, den Göttern dankbar, dass ich nicht in Ihrer Haut stecke und nicht all die gewichtigen Probleme unserer Zeit erkennen muss und zu lösen habe. Aber dieses Geständnis hebt meine Kritik und meine Vorbehalte gegen die von Ihnen bisher tausendfach und viel zu leise, bisweilen vielleicht auch zu feige ausgesprochenen Gedanken und Thesen keineswegs auf.

Scholz: Dass ich meistens etwas zu leise spreche, das beruht keineswegs auf Feigheit, nein, das erklärt sich vielleicht aus meiner norddeutschen Kultur und Tradition, in der das Leise vornehmer ist als das Laute. Da unsere Zeit aber das Laute mehr liebt als das Leise, kann es nicht ausbleiben, dass ich mit meinem leisen Sprechen nicht immer überzeugend, eher als zögerlich wirke. Das muss ich in Kauf nehmen, doch umso mehr bin ich glücklich darüber, dass meine Inhalte dennoch dort gehört und verstanden werden, wo es darauf ankommt, mutig zu handeln und etwas in unserer Gesellschaft zum Positiven hin zu verändern. Und das sind Millionen Deutsche, also nicht allein nur Sozialdemokraten. Ich habe ich mich dieser Herausforderung und mit der damit verbundenen Verantwortung mit grossem Engagement gestellt und werde dieses Land als neunter Bundeskanzler in eine neue, lichtvolle Zukunft führen. Ich möchte meine hoch geschätzte Vorgängerin nicht kopieren, aber ich sage ebenfalls: Wir schaffen das.

Ich: Herr Scholz, auch das haben Sie sehr schön gesagt, es ist ein gutes Schlusswort, ich will versuchen, daran zu glauben und werde Sie beim Wort nehmen. Doch halt, da fällt mir gerade etwas ein, was Sie vielleicht interessieren könnte: Wie wäre es denn, wenn Sie als künftiger Bundeskanzler bereits heute dafür sorgen, dass der Staat den Tausenden von Ausstellern all jene Produkte abkauft, die nach der Schliessung aller Weihnachtsmärkte verderben und/oder in den Müll geworfen werden. Eine solche Aktion würde viele Aussteller und kleine Geschäfte vor dem bitteren Gang in die Pleite bewahren. Die reiche Bundesrepublik hingegen würde nicht in den Bankrott getrieben, wenn sie die aufgekauften Produkte aller Arten als Weihnachtsgeschenke an Millionen hilfsbedürftiger Menschen in Deutschland verteilen würde. Herr Scholz, denken Sie doch bitte kurz mal darüber nach und könnte Sie nicht der Gedanke daran erfreuen, ein deutscher Bundeskanzler als Weihnachtsmann? Herr Scholz, Ich danke Ihnen für dieses Gespräch.

Axel Michael Sallowsky

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