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Das Impfwesen – ein Akutpatient | Untergrund-Blättle

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2021-01-23 10:34:58

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Gesellschaft

„Wissenschaftliche Parallelwelt“ Das Impfwesen – ein Akutpatient

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„Impfungen haben ihre Berechtigung: Sie können vor gefährlichen Krankheiten schützen. Die generelle Verteufelung von Impfungen ist eine irrationale, fundamentalistische Position. Dasselbe gilt für die Auffassung, zu impfen sei immer besser, als nicht zu impfen.“ Martin Hirte, Arzt und Impfexperte

COVID19 Impfung mit dem PfizerBioNTech Impfstoff in Strasbourg, Januar 2021.
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Bild: COVID-19 Impfung mit dem Pfizer-BioNTech Impfstoff in Strasbourg, Januar 2021. / Claude Truong-Ngoc - Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0 cropped)

23. Januar 2021
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Angefangen hat bekanntlich alles mit der Pockenimpfung. Dieser Impfstoff war sehr erfolgreich und gut verträglich. Dasselbe gilt für die Impfung gegen Kinderlähmung. Eine Erfolgsstory also. Heute ist die Situation in unseren Breiten jedoch eine ganz andere – sowohl was die gesundheitlichen Bedrohungen als auch was die Verträglichkeit bzw. die Sicherheit der Impfstoffe betrifft. Oft wird behauptet, Impfungen hätten massgeblich dazu beigetragen, Krankheiten auszurotten und die Lebenserwartung der Menschen seit Beginn des 20. Jahrhunderts von 49 auf 80 Jahre zu erhöhen. Das stimmt nur sehr bedingt.

Ausgerottet wurden mittels Impfung lediglich die Pocken und fast zur Gänze die Kinderlähmung. Pest, Cholera und Typhus verschwanden hingegen ohne Impfungen. Zum einen haben sich die hygienischen Verhältnisse geändert, zum anderen kamen auch Antibiotika zum Einsatz. Zur Erhöhung der durchschnittlichen Lebenserwartung hat in weiten Teilen der Welt nicht zuletzt die starke Verminderung der Kindersterblichkeit und die Ausrottung des Kindbettfiebers von Gebärenden beigetragen. Darüber hinaus sind Akutmedizin und Unfallchirurgie stark verbessert worden.

Zahlreiche Wissenschaftler*innen befassen sich seit Jahrzehnten mit der Frage, welche Impfungen heute wirklich sinnvoll sind, welche kaum einen oder gar keinen Nutzen haben und welche gar eine Gesundheitsgefährdung darstellen. Die wichtigste Erkenntnis: Impfungen sind hinsichtlich ihrer Sicherheit die am schlechtesten untersuchten Arzneimittel. Auch ihre Wirkung ist oft unzureichend belegt.

Der Experte Bert Ehgartner, ausgebildet in „evidenzbasierter Medizin und Studiendesign“ hat in seinem Buch „Gute Impfung – Schlechte Impfung – Der umfassende Ratgeber“ alle Impfungen via vorhandener Studien auf folgende Kriterien hin untersucht: „Gefährlichkeit der Krankheit; Wahrscheinlichkeit des Kontakts mit den Erregern; Wahrscheinlichkeit des Ausbruchs der Krankheit ungeimpft; Schutzwirkung der Impfung; Sicherheit der Impfung; Sinnhaftigkeit der Impfung für die Normalbevölkerung; Sinnhaftigkeit der Impfung für Risikogruppen; Bedeutung der Impfung für den Herdenschutz der Bevölkerung.“ Das Ergebnis liefert ein weit nuancierteres Bild der Impfungen als jenes, das durch die offiziellen Impfpläne vermittelt wird.

Bei den Impfstoffen besteht dringender Verbesserungsbedarf. Gab es früher vor allem Impfungen mit lebenden, also vermehrungsfähigen Keimen, die sogenannten Lebendimpfstoffe, so sind heute zunehmend Impfungen mit abgetöteten Keimen, die sogenannten Totimpfstoffe in Verwendung. Diese funktionieren allerdings nur mit Wirkstoffverstärkern. Als solche dienen Aluminiumsalze. Es gibt zahlreiche Hinweise, dass sie grosse gesundheitliche Probleme verursachen können. Während die offiziellen Vertreter des Impfwesens dies bestreiten, wird auf internationalen Ärztekongressen zum Thema Autoimmunerkrankungen immer öfter die Problematik der Wirkstoffverstärker in Impfungen als Mitverursacher für diese Erkrankungen unter die Lupe genommen.

In manchen internen Informationen der Hersteller wird sogar selbst auf die Problematik hingewiesen. In den letzten 30 Jahren haben Autoimmunerkrankungen – vor allem auch bei Kindern – rasant zugenommen. Ein Drittel der Bevölkerung in den Industrieländern leidet darunter. Dazu gehören Neurodermitis, Schuppenflechte, Asthma, Allergien, Hashimoto, Typ-1-Diabetes, Polyneuropathie, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Multiple Sklerose, Autismus, Narkolepsie (Schlafkrankheit) und zahlreiche andere.

Als die gesundheitliche Problematik von Aluminium bekannt wurde, hat die Kosmetikindustrie sofort reagiert und diesen Stoff aus den Deos verbannt, da er Brustkrebs auslösen kann. Aber die Pharmaindustrie bleibt stur bei ihren Wirkstoffen in den Impfungen. Ehgartner hat ausserdem zu Aluminium geforscht und zwei Bücher verfasst. Er erläutert: Dieses Element kommt im Boden nur gebunden vor, aber in isolierter Form hat es im menschlichen Organismus keinerlei Funktion – etwa im Gegensatz zu Zink, Kupfer oder Selen. Deshalb spielt der Körper oft verrückt, wenn es bei Impfungen muskulär gespritzt wird – was übrigens eine ganz andere Wirkung hat als orale Aufnahme. Da Aluminium für den Körper ein gänzlich unbekannter Stoff ist, weiss er nicht, wie er darauf reagieren soll. Studien haben ergeben, dass viele auf Lebensmittel allergisch werden, die gemeinsam mit Aluminium verabreicht werden – so auch auf Hühnereiweiss, das oft Bestandteil von Impfstoffen ist.

„Wissenschaftliche Parallelwelt“

Der Arzt Martin Hirte bietet in seinem Standardwerk „Impfen – Pro und Contra – Das Handbuch für die individuelle Impfentscheidung“ ebenfalls tiefe Einblicke. Hier einige Punkte aus seinen umfangreichen Erkenntnissen: „Impfungen üben vielfältige und unüberschaubare Einflüsse auf den Körper aus – sie sind nicht zu vergleichen mit der normalen Auseinandersetzung des Organismus mit Krankheitserregern. … Impfungen sollten im ersten Lebensjahr noch nicht verabreicht werden. … Die Wissenschaft im Impfwesen ist nicht objektiv, sondern unterliegt starken kommerziellen und politischen Einflüssen. … Die Abwägung von Nutzen und Schaden durch Impfmassnahmen bleibt aussen vor. … Die Auswahl an Impfstoffen wird zunehmend eingeschränkt… Impfstoffe werden ohne eingehende und unabhängige Prüfung der Sicherheit zugelassen und öffentlich empfohlen. Die Impfempfehlungen verstossen damit gegen die grundrechtlichen Schutzpflichten des Staates und sind verfassungsrechtlich bedenklich. … Das Impfwesen ist weltweit dominiert von einem medizinisch-industriellen Komplex, der möglichst hohe Impfraten zum Ziel hat. … Impfkomplikationen und Langzeitwirkungen werden kaum registriert und erforscht.“

Wissenschaftler*innen, die sich mit Impfungen beschäftigen, wird oft Unwissenschaftlichkeit vorgeworfen. Wer sich aber Studien zur Sicherheit von Impfungen genauer ansieht, der könnte jedes Vertrauen in das Gesundheitswesen verlieren. Unabhängige Studien gibt es kaum. Hingegen wurde „teilweise eine wissenschaftliche Parallelwelt aufgebaut, wo in den Studien gefuhrwerkt wird, wie es den Herstellern beliebt. Da wird eine Impfung mit Aluminium gegen eine andere mit Aluminium getestet. Und nachdem sich die Nebenwirkungen gleichen, wird behauptet, es gäbe keine. Die Aluminiumverbindungen selbst wurden jedoch kaum oder nur vollständig unzulänglich auf ihre Sicherheit untersucht.“ (Ehgartner)

Auch zur Grippeimpfung, die sich aktuell wegen „Corona“ viel grösserer Beliebtheit erfreut als sonst, gibt es keinerlei Studien, die einen signifikanten Effekt belegen würden! Ganz im Gegenteil: Kinder und Asthmatiker haben eher Nachteile, und der Aufbau einer Immunität kann blockiert und damit die Erkrankungswahrscheinlichkeit gerade bei alten Menschen erhöht werden. Auch bei der Grippeimpfung wird zunehmend auf Totimpfstoff umgestiegen, der neben Aluminiumsalzen Formaldehyd, Quecksilber, Frostschutzmittel und Antibiotika enthält.

Die Korrelation zwischen dem Fehlen jeglicher Grippeimpfforschung und den besonders hohen Profiten, die Konzerne mit diesem Impfstoff lukrieren, scheint jedoch höchst signifikant zu sein. – Generell liegt der Fokus in der Medikamentenherstellung zunehmend auf gewinnträchtigen Erzeugnissen – die Renditen betragen das 14-fache der Investitionssumme – anstatt auf der Bereitstellung der wirklich benötigten Medikamente.

Das kritisierte Claudia Wild, Leiterin des Austrian Institute for Health Technology Assessment, unlängst heftig. Die Bücher des dänischen Medizinforschers Peter C. Gøtzsche – ein Titel lautet: „Tödliche Psychopharmaka und organisiertes Leugnen – Wie Ärzte und Pharmaindustrie die Gesundheit der Patienten vorsätzlich aufs Spiel setzen“ – und „Die Pharmafalle“ des Wiener Arztes Fahmy Aboulenein gewähren dazu Informationen aus erster Hand.

Evidenzbasierte Entscheidungshilfen

Die im österreichischen Impfplan vorgesehenen Impfungen für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren haben sich seit den 1980er Jahren von 11 auf 32 erhöht. Die jährliche Grippeimpfung nicht mitgezählt. In Frankreich und Italien gibt es seit 2017 10 bzw. 11 Pflichtimpfungen. In Deutschland ist seit März 2020 die Masernimpfung verpflichtend. Dass die Impfpläne in den EU-Ländern unterschiedlich lauten, findet niemand wert zu hinterfragen. In Österreich gibt es keine generelle Impfpflicht, aber viele Politiker*innen fordern diese für Kinder- und Jugendliche. In einem Bundesland wurde nun ein finanzieller Anreiz geschaffen, um alle Untersuchungen, (Zahn-)Behandlungen, die im Mutter-Kind-Pass vorgesehen sind, und alle Impfungen laut Impfplan zu absolvieren.

Das „Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.“ geht mit der aktuellen Praxis mitnichten konform und fordert in seiner Stellungnahme vom 02.05.2019 „eine differenzierte Bewertung von Impfungen und evidenzbasierte Entscheidungshilfen“ anstatt einer Impfpflicht. In dem Statement heisst es unter anderem: „Die mediale Berichterstattung ist wenig differenziert. Es scheint nur ,Impfbefürworter‘ oder ,Impfgegner‘ zu geben. Generalisierend wird von ,den Impfungen‘ gesprochen. Lagerbildung und Simplifizierung werden der Komplexität der einzelnen Impfverfahren jedoch nicht gerecht. Wir können ja auch nicht behaupten, dass chirurgische Eingriffe generell nützlich oder abzulehnen sind… So ist auch jede Impfung für sich unter den Aspekten von Wirksamkeit, unerwünschten Effekten und Kosten zu beurteilen. Allein die Impfempfehlung durch die STIKO (Ständige Impfkommission) oder die Kostenübernahme durch die Krankenversicherung geben noch keinen Aufschluss über das langfristige Nutzen-Schaden-Verhältnis bei Implementierung eines Impfverfahrens in ein Gesundheitssystem.“ (www.ebm-netzwerk.de unter Veröffentlichungen > Stellungnahmen)

Mediale Pflichterfüllung

Die Bevölkerung wird dennoch stark unter Druck gesetzt. Es wird bewusst mit Bedrohungen gearbeitet. Eine höchst bedenkliche, ja völlig anmassende Rolle spielen dabei die Medien.Gehorsam beten sie meist nach, was die Behörden vorgeben. Als ob sie den „Glaubenskrieg“, zu dem das Thema Impfen geworden ist, noch weiter anheizen wollten. Kritik ist ja oft ihre Sache nicht, da mögen sie sich noch so gross das Level Investigation auf die Fahnen geheftet haben. Offenbar haben die Journalist*innen sogar das tragische Schweinegrippe-Impfdesaster von 2009/2010 völlig aus ihrem Gedächtnis gestrichen.

In der parlamentarischen Versammlung des Europarates gab es dazu einen Untersuchungsausschuss, in dem von gravierenden Mängeln in Bezug auf die Transparenz der Entscheidungsabläufe im Zusammenhang mit der Ausrufung einer Pandemie seitens der WHO und von möglichem Einfluss der Arzneimittelindustrie, die Rede ist. Trotzdem wurden weltweit von den Staaten Impfstoffe und Medikamente im Wert von 30 Milliarden Euro angekauft. Allein Frankreich, Grossbritannien und Deutschland gaben dafür jeweils etwa eine Milliarde aus. Ein Grossteil davon musste allerdings wegen mangelnder Nutzung vernichtet werden. In Schweden, wo sehr viele Menschen geimpft wurden, kam es zu mehreren hundert schwersten bleibenden Impfschäden, der sogenannten Schlafkrankheit, vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Diesmal gelang es nicht, diese Schäden zu vertuschen. Jeder Betroffene muss mit einer Million Euro entschädigt werden. (Vgl. Andrej Hunko: WHO – Wer bestimmt, was gesund ist?)

Herdenschutz bieten nur wenige Impfungen

Einem Verlautbarungsorgan der Regierung ähnelnd, stellen Medien Impfungen als selbstverständliche Pflicht dar. Stets wird der Herdenschutz bemüht, weswegen Impfen ein „sozialer Akt“ sei, der zur „sozialen Norm“ werden müsse. Herdenschutz bieten allerdings nur wenige Impfungen: Masern, Mumps, Röteln und bedingt Windpocken. – Wer an Impfungen berechtigte Kritik übt, wird schnell als Impfskeptiker, als Impfverweigerer, als Impfleugner (sic!) und nicht selten als Anhänger einer Verschwörungstheorie diffamiert, punziert, an den Pranger gestellt. Von der Boulevardpresse genauso wie von den sogenannten linksliberalen Qualitätsmedien und vom ORF. (Zum neuen Allround-Totschlag-Argument siehe Ortwin Rosner: Verschwörungstheorien – Wem gehört die Wahrheit?)

Zwischen kategorischen Impfgegnern und jenen Menschen, die nur sinnvolle, sichere, wirksame Impfungen angeboten bekommen möchten, wird nicht unterschieden.All die fundierte berechtigte Kritik wird schlicht ignoriert, ja, ihre Berechtigung komplett geleugnet (sic!) oder gar die Verfasser kriminalisiert. Der behördliche, von den Medien beharrlich ventilierte Tenor lautet: Für all jene, die von „den Impfungen“ noch nicht überzeugt sind, muss noch „mehr Überzeugungsarbeit geleistet werden, um der unberechtigten Angst, der Unwissenheit, den Falschinformationen und den Mythen über Impfen“ entgegen zu treten. Ein „elektronischer Impfpass“ und die „Erinnerung an den Impftermin per App“ werden schon bewirken, dass „Impflücken geschlossen werden“ und die „Durchimpfungsrate erhöht wird“.

Äusserst selten verirrt sich eine kritische Anmerkung in die Medien. Etwa auch zur Frage der Haftung bei Impfschäden. Solche werden in der Regel kaum anerkannt. Der Arzt Klaus Hartmann konnte nach zehn Jahren seine Arbeit als Impfschaden-Gutachter am deutschen Paul-Ehrlich-Institut nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren. Dort herrscht ebenfalls die unausgesprochene Anweisung, Schadensfälle nicht anzuerkennen. In seinem Buch „Impfen bis der Arzt kommt – Wenn bei Pharmakonzernen Profit über Gesundheit geht“ gewährt der Insider unvorstellbare Einsichten ins Impfwesen.

Besorgniserregende Blauäugigkeit

Die weit verbreitete Blauäugigkeit, justament am Gesundheitswesen keine Mängel erkennen zu wollen, ist höchst besorgniserregend. Warum denn sollten die vier Pharmakonzerne, die nahezu den gesamten Weltmarkt der Impfstoffherstellung beherrschen, prinzipiell anders agieren als jene, die fast jegliches Saatgut patentiert haben, oder jene, die Glyphosat für so unbedenklich wie Biodünger halten, oder jene, die der arm gemachten Bevölkerung in Kenia oder Brasilien denaturierte Fertignahrung mit Gehirnwäsche-Methoden als besonders gesund aufherrschen, oder jene, die via geplante Obsoleszenz die Haltbarkeit von Produkten stark verkürzen und damit massiv unnötige Ressourcen verbrauchen und die Müllberge gigantisch wachsen lassen.

Grüne Vorzeige-Impflinge

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich gesellschaftliche Kritikfähigkeit stark vermindert. Auch in der Grünen Partei. Im Zuge des Erstarkens des neoliberalen Autoritarismus wurden sämtliche einst weitreichenden emanzipatorischen Bestrebungen blitzartig über Bord geworfen. Neben einem erschreckenden Konformismus grassiert obendrein kollektive Amnesie. – Seit den 1990er Jahren befasst sich die ehemalige grüne Bundes- und spätere Landessprecherin von Niederösterreich Madeleine Petrovic – sie ist u.a. Juristin – eingehend mit Impfkritik, insbesondere mit dem weitgehenden staatlichen Ignorieren von Impfschäden. Die aktuellen Regierungsmitglieder der Grünen hingegen sind einem Impfzwang nicht abgeneigt.

Um mit gutem Beispiel voranzugehen, liess sich der grüne Gesundheitsminister Rudolf Anschober vor einem Jahr als eine seiner ersten Amtshandlungen im Blitzlichtgewitter der Journalisten gegen Grippe impfen. Vizekanzler Werner Kogler, ebenfalls von den Grünen, bestätigte kürzlich, seine Grippeimpf„pflicht“ heuer erstmalig erfüllt zu haben und die Covid-19-Impfung werde er ebenso wahrnehmen. – Hätte Anschober nur einen Blick in eines der hier erwähnten Bücher geworfen, oder hätte er mit seiner Kollegin Petrovic – die er für Tierschutz-Agenden in sein Ministerium geholt hat – ein paar Worte über Impfungen gewechselt, müsste er sich nicht über die für ihn völlig „rätselhafte Impfskepsis“ der Bevölkerung wundern. Erhellend ist wohl auch, dass die Impf„moral“ in der Ärzteschaft selbst ziemlich gering ist. – Übrigens, Petrovic wurde, wie viele Wissenschaftler*innen, die sich kritisch mit dem Impfwesen befassen, wiederholt mit gerichtlichen Klagen bombardiert. Sie hat aber, genauso wie Ehgartner, noch nie einen Prozess verloren.

Aus medizinischen Gründen besteht keinerlei Veranlassung für eine Impfpflicht. Martin Hirte warnt, andernfalls wird „Impfen als pharmakologische Präventionsmassnahme zu einem politischen Instrument, zum Mittel der Ausübung von Macht und Kontrolle über den physischen Leib der Bürger, eine Art staatlich organisierte Körperverletzung“.

Maria Wölflingseder

Zuerst erschienen auf streifzuege.org

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