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Die Kluft zwischen Arm und Reich öffnet sich Es ist Zeit, aufzuwachen!

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Mike Bloomberg, der sich überlegt, US-Präsident zu werden, ist mit 49 Mia USD der elftreichste Mann der Welt. Er gehört zu diesen 62 Reichsten, an elfter Stelle, wie es heisst.

Der ehemailge Bürgermeister von New York, Mike Bloomberg (links im Bild), überlegt sich, ins Rennen um die USPräsidentschaft zu steigen.
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Bild: Der ehemailge Bürgermeister von New York, Mike Bloomberg (links im Bild), überlegt sich, ins Rennen um die US-Präsidentschaft zu steigen. / Flinfo (PD)

28. Januar 2016

28. 01. 2016

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Vor ein paar Tagen wurde bekannt, dass die 62 Reichsten der Welt gleich viel besitzen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung zusammen – 3,5 Milliarden Menschen.

Mike Bloomberg, der exBürgermeister von New York, überlegt sich, ins Rennen um die US-Präsidentschaft zu steigen. Er gehört zu diesen 62 Reichsten, an elfter Stelle, wie es heisst. 49 Milliarden US-Dollar soll er besitzen.

Da ist Donald Trump ja ein armer Schlucker. Gemäss Forbes besitzt er nur 4,5 Milliarden Dollar, auch wenn er behauptet, 10 Milliarden zu besitzen.

Und wir in der Schweiz? Christoph Blocher ist «nur» ein einfacher Milliardär. Aber er hat das Geld, vor Wahlen und Abstimmungen in jeden Briefkasten der Schweiz eine mehrseitige Zeitung zu stecken. Direkte Demokratie eben.

Als (im 16. Jahrhundert) der französische König Ludwig XII. Marschall Gian-Jacopo Trivulzo fragte, was an Rüstungen und Vorräten zur Eroberung des Herzogtums Mailand nötig seien, sagte dieser: «Zum Krieg führen sind drei Dinge nötig. Geld, Geld und nochmals Geld.» («Tre cose, Sire, ci bisognano preparare danari, danari e poi danari.»)

Für interessante Informationen über Mike Bloomberg siehe auch hier.

Die Kluft zwischen Arm und Reich öffnet sich schneller, als erwartet. Die neusten Zahlen bestätigen es

Die 62 reichsten Menschen – so sie denn diese Bezeichnung noch verdienen – besitzen so viel, wie die ärmere Hälfte der ganzen Weltbevölkerung zusammen. Zu diesem Resultat kommt eine Studie der Oxfam, einer 1942 gegründeten internationalen Organisation, die sich für die Entwicklung von Drittwelt-Ländern und für die Bekämpfung der weltweiten Armut einsetzt.

Die 62 reichsten Menschen besitzen so viel, wie die 3,5 Milliarden ärmeren Menschen der 7 Milliarden zählenden Weltbevölkerung zusammen.

Die Studie ist nicht aus der Luft gegriffen. Nicht nur der Spiegel berichtet darüber, auch die FAZ und die NZZ (auch wenn das der NZZ gerade einmal eine Agenturmeldung wert ist).

Pikantes Detail: 9 von 10 der weltweit führenden Konzerne verschieben ihre Gewinne in Steueroasen. Damit steigen die Gewinne der Aktionäre, also der Reichen. Den Entwicklungsländern auf der anderen Seite aber, den Armen, gehen 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr an Steuereinnahmen verloren.

Wann begreifen die Privilegierten dieser Welt endlich, dass die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich der sicherste Weg in die Katastrophe ist?

Wir gehen Zeiten entgegen, da auch Stacheldrahtverhaue an Landesgrenzen nichts mehr nützen werden.

Christian Müller / Infosperber

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