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Roman Danyluk: Blues der Städte. Die Bewegung 2. Juni - eine sozialrevolutionäre Geschichte | Untergrund-Blättle

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Roman Danyluk: Blues der Städte Die Bewegung 2. Juni - eine sozialrevolutionäre Geschichte

Sachliteratur

Nach langem untergründigem Rumoren nun endlich da, für alle, die es schon immer genauer wissen wollten: in einer Reihe mit Georg Büchner, Karl Plättner und Georg Elser wird ausführlich über Vor-Haupt-und Knastgeschichte dieser Bewegung geschrieben.

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Foto: Buchcover.

30. Juni 2019
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Infolge der globalen Sozialrevolte 1967/68 nahmen junge Menschen in vielen westlichen Ländern den bewaffneten Kampf auf. In Westberlin waren dies Militante, die aus dem widerständigen, subproletarischen Milieu der Mauerstadt stammten.

Sie gründeten 1972 die Bewegung 2. Juni. Diese Westberliner Stadtguerilla existierte bis 1980 und scheint aus dem Gedächtnis der Linken fast völlig verschwunden zu sein. Das vorliegende Buch über die Entstehung und Geschichte der Bewegung 2. Juni will dieser (linken) Geschichtsvergessenheit entgegentreten.

Der Autor Roman Danyluk leistet damit einen Beitrag zur Aufarbeitung der Wirkungsweise revolutionärer Opposition und militanten Widerstands in Deutschland. Dabei wird deutlich, dass die Erfahrungen der Menschen in bewaffnet kämpfenden Gruppen Teil des Emanzipationskampfes sind - und somit ein Stück Geschichte und Erkenntnis der sozialrevolutionären Linken.

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Roman Danyluk: Blues der Städte. Die Bewegung 2. Juni - eine sozialrevolutionäre Geschichte. Verlag Edition AV, Bodenburg 2019. 548 Seiten, ca. 23.00 SFr. ISBN 978-3-86841-226-0

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