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Gesellschaft

Treffen der Frauen im Widerstand, Oaxaca, Mexiko

Der Alltag vieler Mexikanerinnen ist von Menschenrechtsverletzungen geprägt. Frauen werden vergewaltigt, gefoltert, verschleppt, eingesperrt, oder ermordet. Die Straflosigkeit von Militärs, Paramilitärs und der Polizei, die in diese Fälle verwickelt sind, lässt an den guten Absichten der mexikanischen Regierung zweifeln. Und doch gibt es immer mehr Frauen und Männer, die dies nicht länger hinnehmen wollen... Vom 26. bis zum 28. April fand im südmexikanischen Oaxaca das Treffen „Mujeres en Resistencia“, Frauen im Widerstand statt. Eingeladen hatten der „Espacio feminista“ aus Mexiko-Stadt und das Colectivo Huaxyacac aus Oaxaca. Unter den Teilnehmerinnen waren Vertreterinnen der Flughafengegner von Atenco, der APPO aus Oaxaca, der Organisation von Müttern ermordeter Frauen in Ciudad Juárez, Opfer von sexueller Gewalt seitens des Militärs aus Coahuila und Veracruz, von Indígena-Organisationen im Kampf für Ressourcen, sowie Frauen aus Argentinien, Kolumbien, Venezuela, Guatemala, Bolivien und Nicaragua. Am ersten Tag des Treffens wurden zehn Fälle von schweren und bislang ungesühnten Menschenrechtsverletzungen in Mexiko vorgestellt. Ein Beitrag von Luna Paz aus Mexiko. Der Beitrag ist auch Teil des ondainfo 157.

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Autor: Luna Paz, Onda


Radio: npla
Datum: 08.05.2007

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