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Öffentliche Debatte um Hartz IV: „Sozial ist, was in Arbeit bringt!“ – Niedriglohn als Staatsprogramm

„Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu altrömischer Dekadenz ein“, so Westerwelle. Ihn stört z.B., dass Hartz IV-Bezieher keinen Grund sähen, noch was dazuzuverdienen, weil ihnen von diesem Zuverdienst nicht viel gelassen wird. Andere kritisieren, dass sich manche auf Hartz IV ausruhen, während andere kaum mehr verdienen, wenn sie arbeiten gehen, bzw. aufgestockt werden müssen. Spricht das jetzt für mehr Lohn oder für mehr Hartz IV? Keineswegs: es soll selbstverständlich sein, Hartz IV durch Zuverdienst ein wenig aufzustocken oder umgekehrt, das unzureichende Einkommen mit Sozialgeld aufzustocken. Eines ist dann auf jeden Fall garantiert: die Unternehmen haben ein Heer von Billiglöhnern.

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Autor: GegenStandpunkt

Radio: frs Datum: 17.03.2010

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