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In Ungarn hat das Parlament das Grundgesetz geändert jetzt kann nur noch der Präsident den autokratischen Staat verhindern

Das ungarische Parlament hat mit der Zweidrittelmehrheit der nationalkonservativen Regierung die Verfassung verändert. Es ist die vierte Verfassungsreform, und sie hat weitreichende Folgen. Aus der Intention für die Veränderungen machen die Machthabenden keinen Hehl. Der Parlamentspräsident Lászó Kövér von der Regierungspartei Fidesz hat beispielsweise erklärt, diese liberale Welt, die auf Dogmen beruhe, sei am Ende. Ungarn sei deshalb ein symbolischer Ort. Denn hier habe die Zweidrittelmehrheit im Parlament eine ernsthafte Veränderung herbeiführen können. In jedem Bereich des Lebens. Was das bedeutet haben wir die Journalistin Gina Böni gefragt. Sie lebt und arbeitet in Ungarn.

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Autor: Widerhall RadioCorax


Radio: corax
Datum: 13.03.2013

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