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Mainstream ist dead. Über das endgültige Ende eines Feindbildes und des Subversionsmodells Subkultur

Der Protest der frühen Punkbewegung war Ausdruck des Lebensgefühls einer Generation, die der Erbärmlichkeit des kapitalistischen Alltagslebens mit Spott und Verachtung begegnete. Punk war die Verweigerung einer vorgefertigten eigenen Zukunft. Doch subkulturelle Nischen, die unter den widrigen Umständen des Kapitalismus wenigstens etwas Ruhe und Raum für Kreativität bereithalten, tendieren in kapitalistischen Verhältnissen immer schon zur konformistischen Revolte. Überhaupt gibt es heute keine Opposition zur Kulturindustrie mehr, die nicht selbst bereits Teil der Kulturindustrie wäre. Gedanken von Roger Behrens und Frank Apunkt Schneider zum Verhältnis Subkultur und Mainstream haben zwei Jugend-Redakteure von Radio Corax eingefangen.

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Autor: tagesaktuelle redaktion

Radio: corax Datum: 01.08.2013

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