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Was (Elektro-)Autos mit globaler Gerechtigkeit zu tun haben

Der Klimawandel verlangt die Abkehr vom Verbrennungsmotor. Doch sind Elektroautos eine vernünftige Alternative? Nein, so der Verein PowerShift, denn sie tragen ebenfalls zu einem rasanten Anstieg des Rohstoffverbrauchs bei - und damit zu einer Verschärfung globaler Ungerechtigkeit. Insbesondere Rohstoffe wie Kobalt oder Lithium, die für die Akkus der Elektroautos gebraucht werden, werden mit ökologisch und sozial fatalen Folgen abgebaut. Die rasant steigende Nachfrage verstärkt diese Effekte noch - und sie treffen einmal mehr den globalen Süden. Wir haben mit Merle Groneweg von PowerShift, Autorin der Studie ´Weniger Autos, mehr globale Gerechtigkeit´, gesprochen. PowerShift veranstaltet zusammen mit Brot für die Welt, Inkota und Misereor am 23. November das Fachgespräch ´Rohstoffe, Menschenrechte, Energiegewinnung – Wie wird (Elektro-) Mobilität global gerecht?´ in Berlin. ´Verkehrswende jetzt!´ ist auch Thema der INKOTA-Zeitschrift Südlink Nr. 185.

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Autor: Johanna


Radio: RDL
Datum: 18.10.2018

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