UB-LogoOnline MagazinUntergrund-Blättle

Die Angst vor dem Gewöhnlichen | Untergrund-Blättle

1587

archiv

ub_article

Archiv

Prosa Die Angst vor dem Gewöhnlichen

Archiv

Ich habe Angst, dass ich ganz gewöhnlich bin, wie alle anderen. Zu lügen und zu sterben hier unter meinem Kummer. Ich lass mich treiben durch die Tage.

Pedro Angelini
Mehr Artikel
Mehr Artikel
Bild ansehen

Bild: Pedro Angelini (CC BY 2.0 cropped)

21. März 1996

21. 03. 1996

1
0

2 min.

Korrektur
Drucken
Alles was ich je getan und gesagt habe, ist von mir gegangen und gestorben. Wie alle Dinge einmal enden und jede grosse Liebe eines Tages auseinanderbricht. Ich wusste, dass ich bestimmt war für diese Welt.

Mein Leben war etwas ganz besonderes. Gesegnet und verflucht und gewonnen. Zeit heilt, aber ich bin für immer gebrochen auf meinem Weg.

Hast Du diese Wörter jemals gelesen, die ich hier schreibe. Sie sind für das Mädchen, das ich immer liebte.

Kann das Erleben von Liebe so falsch sein, wenn alle Dinge einmal enden und jede grosse Liebe eines Tages auseinanderbricht. Ich wusste, dass ich bestimmt war für diese Welt.

Und in meinen Gedanken, wenn ich hoch über den Wolken schwebte, lachten einige Kinder über mich und dachten ich falle und sei für immer verloren. Aber ich wusste genau wo ich war und die Bedeutung von alldem. Und ich wusste, die Entfernung zur Sonne, und ich wusste, dass das Echo die Liebe war, und ich wusste, von den Geheimnissen in deiner Turmspitze.

Und ich wusste von der Lehre der Jugend, und ich wusste von der Einsamkeit des Herzen, und ich wusste vom Rauschen der Seele. Die Welt entwirft sich in deinen Händen und ätzt sich dein Herz. Die Welt, so schwer zu verstehen, ist die Welt, ohne die Du nicht leben kannst. Und ich wusste von der Stille der Welt.

Mehr zum Thema...

JB
Arbeit, Affäre und ein ProjektKarrieretraum

18.04.2016

- Er wusste mehr, als sie ahnte. Das mit ihrer Tochter wusste er sogar schon lange vor ihr.

mehr...
Reichtum und Armut.
Fiktion1. Kapitel

15.03.1997

- Es ist ein kalter Tag, meine Hände schmerzen in dieser Kälte, es ist, wie wenn einem die Hände abgebunden werden und die Blutzufuhr zu den Händen gestoppt wird. Doch ich wusste, dass ich nicht stehenbleiben darf.

mehr...
Pineapple XVI
GesellschaftToleranz minus vier

17.09.1999

- Ich liebe diese Welt nicht. Ich liebe sie ganz entschieden nicht. Die Gesellschaft, in der ich lebe, widert mich an; die Werbung geht mir verdammt nochmal auf den Sack.

mehr...
Secondas plus werden zur neuen politischen Kraft

12.11.2012 - Die Zürcher Polizeidirektorin Esther Maurer wusste nicht, was sie auslöste, als sie vor 10 Jahren die Secondos für die Krawalle an der 1. ...

´Aus neutraler Sicht´ von Albert Jörimann - Max Weber -

10.04.2012 - Ich wusste nicht, dass der Soziologe Max Weber als Kind vier Jahre lang in Erfurt gelebt hat, aber andere scheinen es zu wissen, insonderheit die ...

Aktueller Termin in Berlin

Syndikat Räumung

Tag X ist da - Syndikat hat Termin für die Räumung: 17. April | 9 Uhr   Kommt zahlreich zeigt euch kreativ & solidarisch!  Wir sind viele und wir bleiben alle! 

Freitag, 17. April 2020 - 09:00

Syndikat, Weisestr. 56, Berlin

Event in Graz

Open Music: Gabriele Mitelli European 4et

Freitag, 17. April 2020
- 20:00 -

WIST


Graz

Mehr auf UB online...

Trap
Untergrund-Blättle