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Produktion, Verteilung und Konsumtion der Gebrauchsgegenstände Das Absterben von Kapital und Staat

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Die Krise, in der der Kapitalismus entstand, soll vom selben Typus sein wie die, in der er (wie die Titanic) untergeht. Am Anfang wie heute, vor seinem Ende, gibt es eine Zentralisation des Kapitals, einen absoluten Staat, eine ideologische Doktrin (heute ist es die der Vernunft) und die Enteignung der Menschen von ihren natürlichen Lebensgrundlagen.

24. Juni 2000

24. 06. 2000

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Zu letzteren gehören heute neben der Umweltzerstörung auch die von den Sinnen und des Verstandes, was insbesondere eine Wirkung von Bild-Zeitung, Fernsehen und Regenbogenpresse ist (vom Alkohol- und Drogenkonsum ganz zu schweigen).

Wenn Kapital und Staat nach Marx an ihren eigenen Widersprüchen zugrunde gehen werden, dann - d.i. nur scheinbar ein Paradox - , wenn Unternehmer, Politiker (Wissenschaftler und Medien-Agenten) am vernünftigsten Denken und Handeln, wie es heute die Tendenz ist, wo, was die Politik anbelangt, Sozialisten (in England und Frankreich), Sozialdemokraten (z. B. in Deutschland) und Demokraten (z. B. in den USA und Italien) herrschen, während konservative Politik den Zusammenbruch des Kapitalismus noch aufhalten und hinauszögern kann.

Wenn die Menschen weltweit aber nicht mehr unter dem inneren Zwang zur Arbeit und dem äusseren des Geldes leiden wollen, und die jeweils Herrschenden die in einer Weltwirtschaftskrise sich einstellenden Massenarbeitslosigkeit und Geldentwertung nicht mehr verhindern können, kommt es notwendigerweise zu einer (friedlichen oder gewaltsamen) Revolution.

Unternehmer wie Politiker verschwinden von der Bildfläche, das Geld wird durch einen letzten parlamentarischen Akt abgeschafft, und der Staat löst sich auf.

Räte treten an seine Stelle, und die Menschen verständigen sich selbst über Produktion, Verteilung und Konsumtion der Gebrauchsgegenstände in ihren Dörfern, Stadtteilen, Städten und Regionen. Sukzessive wird die produktive Arbeit von Wissenschaft und Technik voll automatisiert; Destruktivkräfte wie Panzer, Raketen, Autos und AKW’s verschrottet; die Arbeit, die zum Spiel wird, neu verteilt; aus der Verschwendung an Gebrauchswerten notwendige Gebrauchsgegenstände, wovon er/sie/es nehmen können, was sie brauchen usw.

Auch der Hunger und die Armut in der sog. Dritten Welt sowie die permanente Möglichkeit von Kriegen daselbst sind nicht anders zu beheben, wenn in den USA, Europa und Japan die gesellschaftlichen Verhältnisse sich nicht in diesem Sinne verändern.
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