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Money makes da world go around | Untergrund-Blättle

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Part II Money makes da world go around

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Wir haben in der Nacht vom 14. auf den 15. April 1999 das Gebäude des International Relations and Security Network der ETH am Seilergraben mit Farbe markiert und an der Haustüre des Kommandanten der Territorial Division Ostschweiz-Zürich, Hans Gall, an der Lavaterstrasse in Zürich mit Feuerwerksraketen lautstark angeklopft.

Sarajevo, Jugoslawien.
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Bild: Sarajevo, Jugoslawien. / Stacey Wyzkowski (PD)

8. Juni 1999
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Kapitalismus, Krise und Krieg sind unzertrennliche Drillinge. Der NATO-Angriff auf Jugoslawien beweist das wieder einmal mehr. Die Schweiz steht nicht abseits. Sie unterstützt die NATO über die "Partnerschaft für den Frieden" und rüstet sich militärisch gegen den "inneren Feind" auf.

Deshalb führen wir die Initiative "Money makes the world go around" (siehe Erklärung vom 16.3.1999) weiter, damit zusammen kommt, was zusammen gehört!

Die Forschungsstelle für Sicherheitspolitik und Konfliktanalyse ist der Knotenpunkt, wo sich die Schweiz in die Kriegstreiberei der NATO einklinkt. Die NATO will die militärische Vorherrschaft der Metropolenländer über den Rest der Welt durchsetzen und fähig sein, ohne Mandat der UNO, jederzeit an jedem Ort der Welt militärisch zuzuschlagen.

Das nannten sie im Fall vom Irak "Befreiungskampf vom Regime Saddam Husseins" in Haiti "Kampf für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit" in Somalia "Friedensmission" und jetzt in Jugoslawien "Durchsetzung der Menschenrechte."

Da kann das ach so friedliebende Schweizer Kapital und sein Staat nicht abseits stehen. "Partnerschaft für den Frieden" heisst das NATO-Konzept, um Nicht-Mitglieder einzubinden. Ein offizieller Schweizer Beitrag dazu ist das bei der Forschungsstelle laufende Internet-Programm "international Relations and Security Network" (ISN), das die internationale "security community" mit einschlägigen Infos füttert.

Dem Divisionär ist nichts zu schwär! Als Kommandant der Territorial-Division Ostschweiz-Zürich unterstehen Hans Gall Einsätze in Flüchtlingslagern und im sogenannten Ernstfall die Verbindung zwischen "militärischen und zivilen Verteidigern."

Als die beiden Zürcher Polizeichefinnen Rita Fuhrer und Esther Maurer über den Militäreinsatz zum Schutze Zürcher Konsulate vor dem kurdischen Volkszorn berieten, war er - als enger Mitarbeiter der SVP-Regierungsrätin - mit dabei.

Die Territorial-Division hat weiter zur Aufgabe alle wichtigen Infrastrukturen zu schützen, welche der Kapitalismus zum Funktionieren braucht, und dank einer Antiterror-Ausbildung können sie auch als letzte Reserve im Ordnungsdienst (also bei Streiks oder Demos) eingesetzt werden; dann wenn die Kollegen der Militärpolizei überfordert sind.

Und: im sogenannten Ernstfall werden diesen bekränzten Herren auch Staatsschutzaufgaben unterstellt.

lf they make no money, they make war...

Das ist die Logik der kapitalistischen "Krisenlösung", die schliesslich mit Gewalt vernichten muss, bevor sie die Ausbeutermaschine wieder auf Trab bringen kann. Setzen wir dem den revolutionären Kampf entgegen!


Das Kapital und seine Kriegstreiber sind angreifbar!
Für eine revolutionäre Perspektive!

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